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Gut Aiderbichl Deggendorf

So ein Gnadenhof wie Gut Aiderbichl ist natürlich für alle, die dort wohnen sehr schön. Aber nicht nur für die – auch für unsereins ist ein Besuch dort Spaß pur. Da gibt es vor dem Schlachter gerettete Schweine und Kühe, “ausgediente” Polizeipferde, Esel, Ziegen, Katzen und Hunde, die keiner mehr haben wollte und allerhand Kleingetier von der Taube bis zum Meerschweinchen.  Die Katzen haben sogar ein eigenes Haus, das sie – snobistisch veranlagt wie sie sind – “Katzenvilla” nennen. Wir sind dort natürlich nicht willkommen. Aber egal: die Minitiger spazieren sowieso völlig respektlos auf dem ganzen Gelände herum und suchen sich die unglaublichsten Schlafplätze. Man stelle sich vor, ein Hund würde in einem Korb mit Glückskeksen schlafen! Da würde der netteste Tierschützer ausrasten. Aber Katzen dürfen das natürlich.20160727_172537

Sehr begeistert haben mich die Ziegen: die sind auch überall unterwegs und lassen ständig köstlich frisches Hunde-Lakritz unter sich. Lauwarm ein Genuss! Die Menschen quieken natürlich ständig “igitt, pfui, lass das, wie kann man nur, …”. Scheinheilig sind die, das glaubt man nicht. Essen doch selber mit dem größten Appetit so schwarzes Zeug, von dem sie als “Bärendreck” schwärmen. Wie der wohl schmeckt? Durfte ich noch nie probieren. Aber der eine oder andere Pferdeapfel auf dem Weg ist auch sehr fein.

Obwohl wir Hunde sehr willkommen sind und auch keinen Eintritt zahlen müssen, traut man uns doch nicht so 100%: wir müssen an der Leine bleiben. Das ist aber nicht weiter schlimm. Zum einen, weil man – wie schon erwähnt – gut beschäftigt ist mit den ganzen Köstlichkeiten auf dem Weg, und zum anderen, weil es für uns extra umzäunte Hundewiesen gibt. Dort dürfen wir frei laufen, in einem kleinen Tümpel planschen und mit anderen Hunden spielen. Solltet ihr euer Spielzeug nicht dabei haben: in den kleinen Holzkästchen auf der Hundewiese gibt’s Bälle und Co. zum Ausleihen. Auch diese kleinen Tütchen, mit denen die Menschen so begeistert unsere Hinterlassenschaften einsammeln, findet man dort.

Im Biergarten genießen die Zweibeiner dann Kuchen, Torten oder vegetarische Gerichte, während wir Pferdeäpfel und Ziegenlakritz verdauen.20160727_174855

Infos und links:

Der Eintritt ist für Hunde kostenlos, Kinder zahlen 3,50€, Erwachsene 7€.

Hunde müssen grundsätzlich an der Leine geführt werden, es gibt aber sehr schöne umzäunte Freilaufflächen. In der Katzenvilla sind Hunde nicht erlaubt, sonst überall. Auch wenn es nie falsch ist, Hundetütchen dabeizuhaben: an der Hundewiese gibt es auch eine Hundetoilette.

Führungen durch den Gnadenhof werden immer wieder im Lauf des Tages angeboten und sind im Eintrittspreis enthalten.

Auf Gut Aiderbichel gibt es grundsätzlich nur vegetarische und vegane Gerichte bzw. Kuchen und Torten.

Eine Anfahrtsbeschreibung und alle Links findet man auf der Internetseite von Gut Aiderbichl.

Gut Aiderbichel Deggendorf ist kleiner als Gut Aiderbichel Henndorf bei Salzburg, aber trotzdem einen erholsamen Ausflug wert. Auch in Henndorf sind Hunde übrigen sehr willkommen, und es gibt dort einen umzäunten Hundepfad, auf dem Freilauf möglich ist.

 

Cave Gladium Furth im Wald – 19.-21.8.2016

Am 19. August ist es wieder so weit: Mittelalterliches Lagerleben in Furth im Wald! Party pur! Jetzt höre ich schon die entsetzten Schreie besorgter Tierschützer “zu laut, zu heiß, zu viele Menschen … nichts für Hunde!” IMG_1426Lasst euch nicht verrückt machen: mal abgesehen davon, dass Spaß haben nicht immer gesund ist – gewusst wie, ist hier das Zauberwort. Wir gehen da natürlich nicht am Nachmittag bei schönem Wetter hin. Klar, da kriegt man in der Gluthitze vor lauter Zweibeinern die Nase nicht mehr auf den Boden. Nachts ist es zwar besser, aber auch nicht optimal. Die Menschen schwärmen dann zwar immer von der tollen Stimmung und dass alles so “echt” aussieht (kapier ich nicht – klar ist das echt), aber es ist halt immer noch ziemlich viel los._MG_1384

Am Vormittag müsst ihr raus. Der frühe Hund findet die Wurst, oder so ähnlich. Ja, zu finden gibt’s da einiges: köstlich nach Grillfett duftende Holzstreu zum Beispiel, Spuren von Bratensoße im Gras und jede Menge Wurst- und Fleischbrocken, die dem einen oder anderen betrunkenen Besucher am Vorabend runtergefallen sind. IMG_1465Ein Fest! Aber das ist noch nicht alles. Morgens sind die Leute, die in den Buden stehen noch total entspannt und freuen sich über meinen Besuch. Da lässt sich das eine oder andere Leckerchen abstauben, wenn man den Kopf nett schief legt, aber das muss ich euch ja nicht erklären. Ein paar ziemlich coole Hunde habe ich dort auch schon getroffen. IMG_1464Junges Gemüse, mit dem man wie wild über den Platz jagen konnte, ältere Herrschaften, die gechillt in der Sonne lagen und einen Kumpel von der Hundewiese. Die haben da zum Teil sogar draußen übernachtet. Im Zelt. Sah aber irgendwie kalt und ungemütlich aus. Tagsüber liege ich ja gern im warmen Gras, aber abends geh ich dann doch lieber nach Hause aufs Sofa. Bis demnächst beim Cave Gladium! Man sieht sich.IMG_1389

Infos und links:

http://www.cave-gladium.de/

http://www.furth.de

 

Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Hunde und kleine Kinder sind gratis, Tagestickets kosten 4-5€, ein Ticket für alle 3 Tage 9€. Das Lager hat am Freitag ab 12 Uhr für Besucher geöffnet, am Wochenende bereits ab 10 Uhr.

Hundekottüten unbedingt mitnehmen! Es gibt genug Abfalleimer, aber – historisch korrekt – so gut wie kein Plastik. Hinterlassenschaften nicht aufzusammeln wäre dort eine echte “Schweinerei”.IMG_1453

Es empfiehlt sich auch, genug Geld mitzunehmen: man kann zwar durchaus preiswert essen und gratis Musik und Akrobatik erleben, aber es lauern an jeder Ecke “Versuchungen” – kein Wunder bei einem großen Markttreiben.

Mal schnell auf den Arber

Im Arbergebiet kann man ja die unterschiedlichsten Wanderungen unternehmen, klettern, Tretboot fahren usw. Wir wollten aber einfach nur mal schnell auf den Gipfel und die Aussicht genießen. Das ist auch problemlos machbar. Also für mich sowieso, aber auch für die Zweibeiner. Der “König des Bayerischen Waldes” ist zwar mit 1456 Metern der höchste Berg des Bayerischen Waldes, aber mittlerweile haben die Menschen es auch hier geschafft, aus wilder Natur ein Freizeitparadies zu machen. Klar, die Aussicht am Gipfel ist immer noch toll (auch wenn mich eher die Waldwege interessieren), aber Liftschneisen, Wasserspeicher, Schneekanonen und was die Menschen sonst noch so alles zu ihrem Vergnügen brauchen, lässt nicht mehr viel unberührte Natur übrig. So führt auch ein breiter Weg vom Parkplatz am sogenannten “Brennes” 20151024_142213direkt auf den Gipfel. War schon ganz lustig, denn ich durfte ohne Leine laufen und ab und zu mal einen anderen Hund begrüßen. In einer guten Stunden waren wir auch schon oben. Das Gipfelplateau ist für unsereins fast interessanter als der Aufstieg, finde ich. Dort sind die Wege zwar ebenfalls so, dass dort auch Frauen in diesen komischen hohen Schuhen gehen könnten, die sie so oft tragen. Aber zwischendurch gibt es tolle Klettermöglichkeiten. Nicht nur auf dem Gipfel kann man herumkraxeln, sondern auch auf diesem Felsmassiv, das “Richard-Wagner-Kopf” heißt. Ein Kopf aus Stein auf dem Berg? So was kann nur Menschen einfallen. Egal – fürs Klettern bin ich immer zu haben, und mit Geschirr und Schleppleine gesichert kann ich mich auch an die waghalsigsten Manöver rantrauen. 20141109_125334Schwindelfrei bin ich sowieso – versteht sich von selbst für einen Wahl-Bayern. Das beste kommt aber, wie so oft, zum Schluss: wir sind im Arberschutzhaus eingekehrt. Gut, davon habe ich ja meistens nicht so viel. Aber diesmal… Einer meiner Menschen hat sich ein Schnitzel bestellt. Dieser Duft! Zum Glück war es nicht nur ein Schnitzel, sondern zwei – eine Riesenportion. Nicht schlecht, sag ich euch. Zuerst sind nämlich ein paar Pommes von dem überladenen Teller gerutscht. Natürlich habe ich sofort dafür gesorgt, dass niemand darauf ausrutscht. Nicht übel: knackig, nicht zu fett -lecker. Tja, und dann hat mein Mensch das Fleisch nicht ganz geschafft. Er hat es eingepackt und – genau, meine Hoffnung hat sich erfüllt: mitten auf dem Gipfelplateau durfte ich dann ein ordentliches Stück Schnitzel verzehren. IMG_8364Ja, diese Wanderungen haben schon ihren Reiz. Früher bin ich dann auch schon mal mit der Seilbahn runtergefahren. Es gibt ja Menschen (und angeblich sogar manche Hunde!) die Probleme mit den Gelenken haben. Da kann so eine Gondelfahrt talwärts eine gute Idee sein. Ich müsste jetzt nicht unbedingt in so ein schwankendes Ding, aber was soll’s – dabei sein ist schließlich alles. Immerhin musste ich keinen Maulkorb aufsetzen. Sicherheitshalber habe ich aber bei solchen Gelegenheiten immer so ein blödes Teil dabei. Ist zwar extrem nervig (und bei mir komplett überflüssig, weil ich auch im größten Gedränge nicht um mich beiße), aber besser so, als den ganzen Tag eine angenervte Gruppe Zweibeiner ertragen müssen, die wegen mir die Gipfeltour nicht genießen konnten. Für mich muss man übrigens so viel zahlen wie für ein Kind, glaub ich. Sicher bin ich mir aber nicht mehr. Ist ja auch egal. Geld ist nicht mein Problem. Diesmal sind wir eh zu Fuß wieder runtergegangen. Ging noch schneller als rauf. Beim Auto haben die Menschen dann schon wieder etwas von Kaffee erzählt. Die sind süchtig nach dem Zeug. Muss ähnlich gut sein wie Katzendreck. Wir sind dann jedenfalls noch nach Bayerisch Eisenstein gefahren. Dort gibt es einen Bahnhof, den sich die Tschechen und die Deutschen teilen. Was ganz besonderes also. Damit ihr euch das besser vorstellen könnt, habe ich mich mal auf der Grenzlinie fotografieren lassen. 20160703_144034Schön, oder? Jedenfalls gibt’s in diesem Bahnhof auch ein Café in einem ehemaligen Wartesaal. Nach einer Pause bei hausgemachtem Kuchen (diesmal ist leider nichts runtergefallen, nicht mal ein Krümel) und einer Riesentasse von der braunen Brühe wollten die Menschen sich noch eine Modellbahnanlage anschauen. Das war wieder eine ganz “tolle” Idee: zum einen dürfen wir dort nicht mit hinein (auch nicht ins Skimuseum, zu den Fledermäusen,…also genau genommen nirgends außer ins Café) und zum anderen sind sie dann schimpfend wieder rausgekommen. Warum? Da war wohl eine extrem große und schöne Anlage beworben, die dann nur zu einem Viertel fertig war. Außerdem hat 20160703_141705sich nichts bewegt: keine Züge, gar nichts. Hätten sie mich vorher gefragt, hätten sie sich die 7€ gespart: wenn Hunde nicht mit dürfen (was sollen wir denn da schon wieder falsch machen?!), dann kann es ja nichts Gescheites sein. Tja, jetzt wissen sie das auch. Sie waren aber dann doch noch ganz begeistert, weil gerade irgend so ein Fest war, bei dem alte Dampfloks im Bahnhof waren. Ein Lärm und Gestank, ich kann’s euch sagen. Aber die Menschen fanden es toll. Denen kann’s ja oft nicht laut genug sein. Trotzdem glaube ich, sie fahren da höchstens wieder zum Kaffeetrinken nach dem Wandern hin – für dieses ganze Zeug, bei dem Hunde verboten sind, zahlen sie sicher nicht nochmal Eintritt.

Infos:

Zu einem Ausflug zum Arber sollte man mitnehmen:

  • einen Maulkorb (zur Sicherheit für die Gondel)
  • ein Geschirr mit Schleppleine (falls der Hund nicht sehr gut abrufbar ist und im Wald frei laufen kann)
  • eine 1-€- und eine 2-€-Münze (auf den Parkplätzen gibt es Automaten, die nicht wechseln!)
  • Hundekotbeutel (wir haben keine Hundetoiletten gefunden)
  • evtl. Brotzeit/Wasser für Zwei- und Vierbeiner.

Tipp: Sonntags – v.a. bei schönem Wetter und in den bayerischen Schulferien – kann es auf dem Arber sehr voll werden. Kein Parkplatz, überfüllte Gondeln und Wanderwege und kein freier Tisch in der Hütte schmälern schnell das Vergnügen. Den Ausflug also lieber unter der Woche planen, oder an einem Sonntag mit weniger perfektem Wetter gleich in der Früh aufsteigen.

Anfahrt und Parken:

Von Lam kommend Richtung Bayerisch Eisenstein (St2154) biegt man ca. 7km vor Bay. Eisenstein auf die Brennesstraße nach rechts ins Arbergebiet ab (gut ausgeschildert). Zum Aufstieg auf den Gipfel über den breiten Weg vom Brennes aus parkt man am besten ziemlich am Anfang des lang gestreckten Parkplatzes neben der Straße (auf Höhe der Skischule). Der Weg zum Gipfel beginnt auf der gegenüberliegenden Straßenseite und ist ausgeschildert.

Links:

Arberregion: www.arber.de

Arberschutzhaus: http://arberschutzhaus.de/arberschutzhaus.html

Berghaus Sonnenfels http://www.arber-sonnenfels.de/

Bayerisch Eisenstein: https://www.bayerisch-eisenstein.de/

Museumscafé & Restaurant im historischen Grenzbahnhof: http://www.naturparkwelten.de

 

Drachensee Furth im Wald

Die “Drachenseerunde” steht bei uns immer wieder mal auf dem Programm. Knapp 5km auf einem schönen, ebenen Weg – das ist genau das richtige für einen gepflegten Abendspaziergang und deshalb auch sehr beliebt bei Hunden und Menschen. Meine Empfehlung: unter der Woche, bei bedecktem Wetter oder am Wochenende gleich in der Früh gehen. Da müsst ihr nicht ständig Slalom durch Menschenbeine laufen und auf der Hut sein, ob nicht plötzlich irgendein Leinenrambo vor euch steht.

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Apropos Leine: ohne dürft ihr leider nicht an den See. Nix mit FKK und so. Aber an der Schleppleine kann man ja auch prima im Wasser planschen und dem einen oder anderen Ball nachjagen. Oder aber, wenn’s gerade keiner sieht und ihr zu den freundlichen und gut erzogenen Zeitgenossen gehört, mal kurz “ablegen”… da springt sicher auch nicht gleich die Sittenpolizei hinterm Busch vor. Von mir habt ihr den Tipp natürlich nicht.

Wir starten meistens gleich vom Parkplatz an der Daberger Straße. Für alle, die vor Freude sofort aus dem Auto springen, empfehle ich aber den Parkplatz am Freizeitufer: da liegt ihr nicht gleich unter dem nächsten Auto, wenn ihr aus dem Kofferraum hüpft.20160621_190021

Der Leinenzwang wird für mich durch die spannenden Gerüche und all das Zeug, was da so rumliegt, übrigens ziemlich wettgemacht. Angler lassen Fischabfälle liegen, Kinder tropfen mit Eis rum, hier und da ein leckeres Häufchen frischer Katzendreck (ab und an auch mal eine Katze, die sich erschrecken lässt) … ich habe fast immer die Nase auf dem Boden.

Genau in der Hälfte der Runde ist im Sommer eine Schwimmbrücke. Ich gehe da gerne drüber: es gibt kein doofes Gitter oder so was in der Art, und man hat eine schöne Aussicht auf die ganzen Vögel, die so auf dem See rumschwimmen. Die Menschen rufen immer wieder mal “ui, ein Stelzenläufer” oder “schau, ein Löffler”. Man kann angeblich ganz toll die verschiedensten Vögel am Drachensee beobachten. Mich interessiert nicht, wie das Federvieh heißt. Hauptsache, die sind unvorsichtig genug, sich in meine Nähe zu begeben, sodass ich sie zu einem Blitzstart animieren kann.

Im Winter klappt das mit der Umrundung des Drachensees übrigens nicht. Die Brücke wird dann abgebaut, und wenn der See nicht sehr dick zugefroren ist, muss man auf der gleichen Uferseite hin- und zurück gehen. Die schönere Seite ist meiner Meinung das so genannte “Freizeitufer”. Das ist vor allem auch ungefährlicher: keine Straßenübergänge und keine streunenden Hunde. Ja, ihr habt richtig gelesen: es stehen zwar überall Schilder, damit wir nur ja nicht ohne Leine spazieren gehen, aber für die Kerle von den umliegenden Höfen gilt das natürlich nicht. Plötzlich steht dann da so ein Typ vor dir – ohne seine Menschen, dafür selber fast so groß und schwer wie ein Mensch. Klar können die auch nett sein. Aber man weiß es halt vorher nicht, und da rutscht einem dann schon mal schnell das Herz in die Hose. So was passiert einem am Freizeitufer nicht. Allerdings wäre mir da um ein Haar mal was noch viel Schlimmeres passiert: ich wollte mir diese Aussichtsplattform “Mythos Drache” ansehen. Nachdem ich furchtlos über jedes Gitter gehe, bin ich also schnurstraks – meinen Menschen voran – die Stufen hochgsprungen. Zum Glück hatte ich mein stabiles Geschirr und die gute Leine an! Nach den ersten Treppen tat sich nämlich ein Abgrund vor mir auf: ohne Vorwarnung ging das Ganze in eine Art Leiter über, und ich wäre in die Tiefe gestürzt, wenn mein Mensch mich nicht geistesgegenwärtig zurückgerissen hätte. Ich sag’ euch eins: lasst bloß die Pfoten von diesem modernen Kunstwerk, wenn euch euer Leben lieb ist.20160621_191849

Cafés gibt es an beiden Ufern des Sees: am Freizeitufer direkt beim DLRG-Häuschen und auf der anderen Seite das Mühlencafé. Wir sind dort zwar noch nicht eingekehrt, weil wir meistens außerhalb der Öffnungszeiten unterwegs sind, aber auch als Vierbeiner seid ihr sicher willkommen.

Für Menschen bietet der See außerdem noch ein Beachvolleyballfeld (auf der Wiese daneben zuzusehen, wie zur Abwechslung eure Zweibeiner dem Ball nachjagen, ist nur für nervenstarke oder alte Vierbeiner eine Option, denke ich), Grillmöglichkeiten, Angel- und Badeplätze (wobei der See kein klassischer Badesee ist) und eine Seebühne (ab und zu gibt’s da Konzerte und Open-air-Kino).

Ihr dürft übrigens auch mit euren Menschen am Ufer in einem Zelt schlafen und abends Würstchen am Lagerfeuer grillen (herrlich, oder?!), das müssen die Zweibeiner aber vorher bei der Stadtverwaltung anmelden.

Mein Fazit: trotz Leine eine schöne und interessante Gassirunde, für die Wasserratten und Badenixen unter euch empfehle ich aber den Perlsee. Davon ein anderes Mal mehr.

Infos:

Für einen Ausflug zum See unbedingt eine Leine (am besten eine wasserfeste Schleppleine aus Biothane) und evt. ein Geschirr mitnehmen. Wer nicht nur spazieren gehen will, packt noch Decken, Hundespielzeug, Picknick für Mensch und Tier und was man sonst noch so alles für einen perfekten Sommertag braucht ein.

Parkplätze gibt es genügend direkt am Ufer, schattige Parkbuchten sind allerdings rar.

Hundetoiletten sind ausreichend vorhanden, keine Ausreden also …

Wer campen oder ein Feuer machen will, muss das vorher bei der Stadt anmelden: Stadt Furth im Wald, Burgstr. 1, 93437 Furth im Wald, Tel.: 09973/ 5090, E-Mail: poststelle@furth.de

Die beschriebene Runde lässt sich noch deutlich verlängern, wenn man den See nicht in der Hälfte quert, sondern auch noch die “Ökozone” umrundet. Allerdings ist das streckenweise nur auf Nebenstraßen möglich und insgesamt als Hunderunde nicht so optimal geeignet.

Links:

http://www.furth-drachensee.de/

http://www.cafe-drachensee.de/index.html

 

Sommertag in Straubing

Vorneweg muss ich gleich ehrlich zugeben, dass Straubing mir nicht so gut gefallen hat wie Regensburg. Nicht, dass ihr mich falsch versteht: es war ein wirklich schöner Tag, und auch in Niederbayern ist man sehr hundefreundlich. Es fehlte nur einfach so das “Tüpfelchen auf dem i”. Die Hundekeksbäckerei mit Verkostung zum Beispiel, oder das Modegeschäft, in dem unsereins äußerst zuvorkommend bedient wird, obwohl wir dort garantiert nichts kaufen. Apropos Modegeschäft: diese Trachtenläden sprießen ja zur Zeit wie Pilze aus dem Boden. So einen haben wir auch mitten auf dem Straubinger Stadtplatz entdeckt. Das war (neben den üblichen Verdächtigen wie Drogerien, Bäckereien etc.) das einzige Geschäft, das uns aufgefallen ist, in dem wir nicht willkommen waren. Stand gleich auf einem großen Schild am Eingang. Uns war das aber völlig egal, da meine Menschen eh nicht auf Tracht stehen. Aber das eine oder andere Zamperl wird sicher wenig begeistert sein, wenn es beim Dirndl-Kauf draußen warten soll.

Aber ich sollte von vorne anfangen: zuerst waren wir nämlich im Zoo. IMG_8345Wir sind da herzlich willkommen und dürfen sogar kostenlos rein. Diese Tütchen, mit denen die Menschen immer unsere Häufchen einsammeln, gibt’s auch gratis. Ich fand’s ganz amüsant dort, auch wenn diese unverschämten Erdmännchen mir regelrecht die Zunge rausstreckten, obwohl ich drauf und dran war, den wilden Jagdhund zu geben. IMG_8336Das Ergebnis war ein Anpfiff für mich und noch frecher dreinschauende, sich genüsslich sonnende Erdmännchen. Auch die Hirsche hatten keinerlei Respekt, sondern sind ganz nah rangekommen und haben mich mindestens so interessiert angeschaut wie ich sie. Statt eines normalen Spaziergangs war es jedenfalls ganz nett, und für kleine Menschen, die zum ersten Mal im Tiergarten sind, ist es sicher auch nicht schlecht. Aber ich war schon in Hannover im Zoo (riesig, gigantisch …) und in Marlow im Vogelpark (klein, aber fein) – da kann Straubing leider nicht ran. Meine Menschen meinten “da hat sich seit 30 Jahren nichts verändert”. Das kann ich nicht beurteilen – schließlich bin ich gerade mal gut 3 Jahre alt – aber ich vermute, wir werden da nicht so oft hinfahren. Jedenfalls hatten wir in knapp zwei Stunden alles gesehen und sind dann direkt in die Stadt gefahren.

Kaum auf dem Marktplatz angekommen, haben meine Menschen spontan ein Schuhgeschäft angesteuert (Frauen!). Keiner hat sich daran gestört, dass auch ich die appetitlichen Ledersandalen genauestens begutachtet habe. Natürlich habe ich mich aber beherrscht und nicht reingebissen. Auch wenn’s lecker aussah. Aber mittlerweile weiß ich ja, dass Menschen das blöd finden. Wir waren ziemlich schnell fertig (doch, das muss ich lobend hervorheben: Shopping-Marathons musste ich noch nie durchstehen) und haben ein Café angesteuert. Vor dem Krönner – mitten auf dem Stadtplatz – haben wir uns einen Tisch gesichert, unter dem ich meine Decke aufschlagen konnte. Von dort aus hat man alles im Blick, und meine Menschen sind erst mal ziemlich lange mit einem Stück der berühmten “Agnes-Bernauer-Torte” dort gesessen. Bei schlechtem Wetter hätten wir auch reingehen können, nur das Tortenbuffet darf ich mir nicht anschauen (versteh’ ich nicht, ist eh alles hinter Glas).

So gestärkt sind wir dann noch in zwei Buchhandlungen gegangen, und haben uns kurz das Einkaufszentrum angesehen. Wir konnten überall zusammen hineingehen und vor dem “Seethaler“, einem der traditionellen Wirtshäuser am Theresienplatz, war sogar ein Wassernapf für unsereins aufgestellt. Wir sind zwar nicht hineingegangen, aber ich habe den gefüllten Napf als Einladung verstanden und bin mir ziemlich sicher, dass wir dort gerne gesehen sind.

Nach dieser Einkaufstour waren alle fix und fertig, da es richtig warm geworden war. Die Menschen haben sich also in der Eisdiele am Stadtplatz (Cortina) noch ein Eis und etwas zu trinken gegönnt, ich habe ein paar Kekse (von meinem Einkauf in Regensburg) bekommen und mich dann im Schatten auf meiner Decke ausgestreckt.

Alles in allem war’s ein schöner Tag mit vielen interessanten Erfahrungen und Gerüchen. Auch wenn uns Regensburg noch etwas besser gefallen hat: Straubing ist auf jeden Fall einen gemeinsamen Ausflug wert.

Infos:

Gratis parken kann man “am Hagen” – von dort aus ist man sehr schnell zu Fuß im Stadtzentrum und kommt auch noch an der einen oder anderen Hundetoilette vorbei.

Links:

Tiergarten Straubing: http://www.tiergarten-straubing.de/

Café Krönner: http://www.kroenner.de/

Einkaufszentrum: http://www.theresien-center.eu/

Hotel/Wirtshaus Seethaler: http://hotel-seethaler.de/

Stadtbummel durch Regensburg

Die meisten behaupten ja, dass ein Einkaufsbummel für uns Stress pur ist. Da steh’ ich nicht voll dahinter. Sicher ist Samstag-Nachmittag-Klamotten-Shopping für Vierbeiner ein Alptraum. Für meine Zweibeiner zum Glück auch. 🙂 Aber so ein gemütlicher Bummel durch die Regensburger Altstadt, das hat ab und zu schon was. Überall diese interessanten Gerüche, hinter jeder Straßenecke wartet eine neue Überraschung – nicht zu vergleichen mit unseren ausgetretenen Pfaden auf dem Land. Ab und zu muss man einfach mal raus und Stadtluft schnuppern, und sei’s nur, um nachher die Ruhe daheim wieder schätzen zu können.

Diesmal haben wir die Innenstadt zwischen Bismarckplatz und Dachauplatz erkundet. Sehr lohnenswert, muss ich sagen! Dabei fing alles ziemlich fad an: meine Zweibeiner wollten Bücher beim Pustet anschauen. Ich verstehe ja schon nicht, warum sie bei jeder Gelegehenheit mit entrücktem Gesichtsausdruck in einen Haufen Papier starren, aber dann noch ein Riesengeschäft voll von dem Zeug … wer’s mag. Kaum hatte ich mich schicksalsergeben vor irgendeinem Regal auf den Teppich gelegt, musste ich schon wieder weiter. Natürlich nur 10 Schritte, dann stehen wir vor dem nächsten Regal. So geht das gefühlte Ewigkeiten. Aber gut, ich bin da geduldig. Warum? Weil wir da so ein stillschweigendes Abkommen haben: meine Menschen warten dann genauso geduldig, wenn ich jedes Hauseck, alle Mülleimer und was halt sonst noch so spannend riecht (also sehr, sehr viel) in Ruhe begutachten muss.

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Nach dem Buchgeschäft ging’s dann sehr langsam (der Weg war äußerst interessant für mich) Richtung Gea. Dort gibt’s Möbel, Schuhe, und vieles mehr. Am Anfang dachte ich, das wird wieder recht öde, aber dann hörte ich schon “so ein netter Hund, und so gut erzogen”. Sehr schön, wenn man unsereins nicht nur beachtet, sondern auch gleich unsere Qualitäten richtig einschätzt. Meine Menschen haben dann die Sofas getestet und diskutiert, auf welchem wir alle (also Menschen, Kater und ich) genug Platz hätten. Ich wollte gleich mal probeliegen, durfte ich aber nicht. Komisch, zu Hause ist das doch auch kein Thema. Aber ein netter, gut erzogener Hund wie ich fügt sich da natürlich klaglos. Hoffentlich nehmen sie das ganz große. Sah äußerst bequem aus!

Langsam hatten nun alle Hunger, und wir haben den Hacker-Pschorr-Biergarten im alten Augustinerkloster angesteuert. Bei schlechtem Wetter ist es da auch drinnen sehr gemütlich, aber im Sommer ist es natürlich unter den alten Bäumen am schönsten. Ich hatte meine Brotzeit dabei, die Menschen waren recht zufrieden mit dem, was sie bestellt haben, glaube ich. Hat auch sehr gut gerochen.

Tja, was soll ich sagen? Jetzt wurde es so richtig cool für mich. Der Nachmittag war echt der Hammer. Hier also meine gigageile Hunderoute durch die Gassen der Altstadt:

Vor dem Ludwiggreen3 könnt ihr schon mal euren Durst stillen. Ich trinke ja NIE aus fremden Näpfen, aber die meisten von uns sind da ja nicht so. Eure Zweibeiner können daweil in aller Ruhe die Hundefotos an der Tür anschauen. Der Laden ist nämlich super tierfreundlich und u.a. im Tierschutz engagiert (siehe unten -“Infos”). Drinnen wurde ich dann gleich aufgefordet abzulegen (endlich mal jemand, der versteht, dass man sich nur ohne Leine so richtig entspannt umsehen kann). Man hat sich für meine Herkunft und Abstammung interessiert und mich in den hinteren Bereich des Geschäfts gebeten, um mir Kekse anzubieten. Mein Mensch hat daweil nutzloses Zeug angeschaut (Öko-Klamotten, Bio-Müslis, Bücher und so Kram) und auch gekauft, wenn ich das richtig gesehen habe. Während die Menschen über Kleidergrößen und Fair-Trade-Mode diskutiert haben, habe ich mich mit einem Golden Retriever unterhalten. Kurz und gut: dieses Geschäft ist eine absolute Empfehlung für Hund und Mensch!

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Mein Mensch wollte anschließend unbedingt das beste Eis der Stadt probieren, das es angeblich beim “Stenz” gibt. Also holten wir uns dort einen Becher mit Stracciatella, Erdnuss und einer gratis “Probierkugel” Himbeer-Sorbet. Ein Gedicht, das alles! Woher ich das weiß? Der Becher war aus Waffelteig, und einen Teil davon – mit Eissoße garniert – habe ich bekommen. Das machen wir immer so.

Eigentlich wollten wir noch zum Selmair. Dort gibt es Kinderspielzeug, und weil ich in dieser Hinsicht wie ein Kind bin: kurz anschauen, dann schlecken, dann drauf rumbeißen, bekomme ich manchmal ein Stoffspielzeug für Kinder. Die gibt’s nämlich im Gegensatz zu so manchem Hundespielzeug aus Naturmaterialien, und ungiftig sind sie zudem. Zumindest in einem guten Geschäft wie dem Selmair. Leider hatte das einen Haken: wir sind dort nicht erwünscht. Nirgends, nicht mal am Eingang, gut erzogen hin oder her. Ich hätte zwar mit dem Rest der Truppe draußen gewartet, aber mein Mensch hat gesagt “wenn sie kein Geschäft mit uns machen wollen, dann eben nicht”. Wahrscheinlich bekomme ich demnächst mal wieder einen löchrigen Wollsocken oder so. Finde ich eh genauso toll wie gekauftes Spielzeug.

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In der unteren Bachgasse kam auch schon das nächste “Highlight” des Tages: das Zookies! Ich sag’s euch: wau und wow! Ein ganzes Geschäft nur für uns – na ja und für Katzen, aber das ist schon ok. Leinen, leere Futternäpfe, Decken, Fußabstreifer und so Kram haben mich weniger interessiert, aber da gibt’s sage und schreibe eine ganze Theke mit Keksen nur für uns! Ich habe mir das ganz genau angesehen und mir die eine oder andere Kostprobe reichen lassen. Man kauft ja schließlich nicht die Katze im Sack. Nachdem alles, was ich probiert habe, sehr köstlich war, habe ich mir eine Mischung davon einpacken lassen. IMG_8308Zahlen muss ich ja zum Glück nicht. Unsereins macht das wie die Queen: man wählt aus, das lästige Austauschen von Papierfetzen überlässt man dem Personal, das dann auch die Einkäufe nach Hause trägt.

 

Ganz in der Nähe von meinem Lieblingsgeschäft ist ein Denkmal, auf dem man herumklettern oder sich hinsetzen und ausruhen darf. Irgendwie geht’s da um eine Ausgrabung – eine Synagoge haben die Menschen gesagt – mit so was kenn ich mich nicht aus, ich kann nur bei Ausgrabungen von alten Knochen mitreden. Jedenfalls heißt das Teil “Dani – Karavan – Denkmal“, und ich habe mir von ganz oben einen Überblick verschafft. Für unsereins ist es schließlich kein Problem, auf das höchste Podest zu springen. Weißer Hund auf weißem Denkmal mit Dom im Hintergrund, das muss sehr gut ausgesehen haben (ich weiß halt auch, mich in Szene zu setzen). Jedenfalls hat mein Mensch eifrig fotografiert, und Passanten sind stehen geblieben und haben mich bestaunt. War ganz gut fürs Ego.

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Der kurze Abstecher in die den Kaufhof war dann auch ok. Dort ist mir zwar die Luft zu schlecht und parfumgeschwängert, aber immerhin darf ich mit rein, und wir waren auch nicht lange dort.

Die Zeit vergeht an so einem Stadt-Tag wie im Fluge, und um drei brauchten meine Menschen schon wieder ihren Stoff – Kaffee heißt das Zauberwort. Wenn sie den intus haben, sind sie wieder fit, nachdem sie vorher schon ziemlich unleidlich geworden sind. “To go” kommt für uns da nicht in Frage. Wir haben uns gemütlich in den Garten des Museumscafés gesetzt. Da hat man sogar Gras unter den Pfoten, und nachmittags ist es schön schattig dort. Meine Menschen haben von selbst gebackenem Kuchen geschwärmt, und ich habe einen von meinen soeben erstandenen Keksen genossen. Perfekt.

Auf dem Heimweg haben wir uns noch an der Beerenmeile am Papstkreuz mit 2kg Erdbeeren eingedeckt. Das ganze Auto hat wunderbar nach Erdbeeren geduftet. Köstlich! Ich liebe die Dinger. Mein besonderes Geheimrezept verrate ich euch natürlich auch: Erdbeeren klein schneiden, mit Magerjoghurt (bei meinem Appetit muss ich doch auch auf meine sportliche Figur achten) vermischen und das Ganze in einem befüllbaren Spielzeug einfrieren.

Mein Fazit: die (selbsternannten) Fachleute können noch ewig diskutieren, ob ein Shopping-Tag für uns das richtige ist oder nicht. Wie so oft gibt’s da kein “schwarz und weiß”, sondern es hängt davon ab, welche Zwei- und Vierbeiner wo und wann miteinander unterwegs sind. Für mich steht jedenfalls fest: ich will auch beim nächsten Mal mit nach Regensburg. Vielleicht schauen wir uns dann ja Stadtamhof an oder besuchen wiedermal meine Kumpels in Burgweinting. Man wird sehen.

Noahs Extra-Tipp für einen gelungenen Regensburg-Tag: nicht am Montag fahren! Das Zookies hat nämlich nur Di.-Fr. nachmittags ab 12 Uhr (und am Sa. von 11- 15 Uhr) geöffnet.

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Infos:

Regensburg ist hundefreundlich. Es gibt häufig Wassernäpfe vor den Geschäften und gratis Hundekotbeutel an verschiedenen Stellen. Auch die Anleinpflicht wird sehr entspannt gehandhabt: in vielen Bereichen der Stadt dürfen Hunde frei laufen. Damit das so bleibt, bitte immer alle Hinterlassenschaften entsorgen und bei aller Freude über den Freilauf den Vierbeiner nie aus den Augen lassen.

Parken in der Innenstadt:

Wir nutzen meist das Parkhaus am Theater (Bismarckplatz), das Parkhaus am Dachauplatz oder am Petersweg. Einen Überblick über die Parkhäuser gibt’s hier:

http://www.regensburg.de/leben/verkehr-mobilitaet/auto-und-motorradfahrer/parken/parkraumangebot-in-regensburg

Hier findet ihr die oben beschriebenen Geschäfte und Sehenswürdigkeiten:

Bücher Pustet: https://www.pustet.de/shop/action/mymagazine/49332/buecher_pustet_regensburg.html?aUrl=90008343

Gea: http://www.gea-regensburg.de/

Ludwiggreen3: http://www.ludwig3.de/

(Mit diesen Tierschutzorganisationen arbeitet Ludwiggreen3 zusammen: http://www.tierhilfe-hoffnung.de/http://www.private-katzenhilfe.de/

Galeria Kaufhof: https://www.galeria-kaufhof.de/filialen/regensburg-neupfarrplatz/

Spielwaren Selmair: http://www.selmair-spielzeug.de/

Zookies: http://www.zookies.de/

Dani-Karavan-Denkmal: http://www.your-regensburg.de/sehenswertes/denkmaeler/misrach-denkmal/

Regensburger Dom St. Peter: http://www.bistum-regensburg.de/bistum/dom-st-peter/

Von uns getestete hundefreundliche (d.h. Hunde sind draußen und drinnen erlaubt) Restaurants und Cafés:

Hacker Pschorr Wirtshaus im alten Augustinerkloster: typisch bayerisch mit Biergarten

Stenz: das angeblich beste Eis der Stadt zum Mitnehmen, 1 Kugel 1,30€

Museumscafé: hausgemachte Kuchen, sehr gute Frühstücke – auch vegan und kleine Gerichte

Prinzess-Cafe: Deutschlands erstes Café-Haus, große Auswahl an Kuchen, Torten und Pralinen

Café Pernsteiner: Kuchen, Torten, Pralinen und vieles mehr aus der hauseigenen Konditorei, außerdem kleine Gerichte und Frühstück – schönes, traditionelles Café mit gemütlichem Wirtsgarten (Montag Ruhetag!)

Café Lila: leckere Frühstücke bis 17 Uhr und kleine Gerichte – zum Teil auch vegan, mit größeren Hunden evtl. eng

Haus Heuport: Restaurant in historischem Gemäuer mit reichhaltigem Angebot von bayerischer bis mediterraner Küche

kAffé dAdA: vegetarisch/veganes Restaurant mit superleckeren Burgern und süßen Sachen zum Nachtisch. Kann mit großen (oder mehreren) Hunden etwas eng werden.

Für alle Liebhaber verschiedener Beerenfrüchte:

Beerenmeile: Tiere mitzunehmen ist grundsätzlich nicht erlaubt. Um schnell Beeren zu kaufen, ist das kein Problem, da die Hunde bis zum Verkaufsstand mit dürfen. Alle, die selber pflücken möchten, müssen die Vierbeiner jedoch zu Hause lassen oder mit anderen Familienmitgliedern auf eine Gassirunde schicken.

 

 

 

 

Naturdenkmal Großer Pfahl

Im Sommer fahre ich normalerweise 20160523-_MG_3793ein paar Tage mit meinen Menschen ins Hochgebirge. Da ist es dann nicht so schwül wie daheim, und ich habe den ganzen Tag lang Lust zu wandern und zu klettern. Und das Beste: die Menschen haben auch den ganzen Tag Zeit für solche Sachen.

Ich freu’ mich jetzt schon wieder drauf. Um die Vorfreude noch mehr zu genießen, haben wir kürzlich einen Ausflug zum “Großen Pfahl” bei Viechtach gemacht. Das weiße Quarzgestein ist zwar nur 30 Meter hoch, aber man kann sich trotzdem sehr gut vorstellen, dass die Gipfel der Alpen vor einem aufragen und ein bißchen vom Sommerurlaub träumen. Das kleine Gebirge lässt sich in kürzester Zeit auf verschienen Wegen erkunden. Die 1 km lange Tour ist natürlich zu kurz für einen Wanderer wie mich, 2,6 km klingt zwar schon besser, aber ist auch nicht wirklich mehr als eine Gassirunde. Wir haben das Ganze etwas verlängert und sind den großen Rundweg (2,6 km) gegangen und haben dann noch einen weiteren Weg (Nr. 9) drangehängt. Das waren insgesamt ca. 5 km, ist aber natürlich auch ein Klacks für mich. Ich habe zwischendurch noch die eine oder andere Kletterpartie auf den Felsen unternommen. Kann ich euch übrigens nur wärmstens empfehlen: viele Wanderer nehmen sich eine Brotzeit mit und genießen sie auf den Mini-Gipfeln des Pfahl.

20160523-_MG_3796Wer also nur etwas seine Nase anstrengt , findet dort überall Wurstreste, Brotkrümel und andere leckere Dinge. Dabei solltet ihr es aber auch belassen und euch die Hasenjagd verkneifen. Meine Menschen haben ein Schild im Wald entdeckt und laut vorgelesen, dass der Jäger in diesem Gebiet wildernde Hunde sogar erschießt! Die Menschen sind schon sehr rätselhaft: selber jagen sie zum Vergnügen und für uns stellen sie es unter Todesstrafe. Aber ich war nicht in Gefahr: erstens habe ich mich immer – na gut, fast immer – unter Kontrolle und zweitens hatte ich ja die ganz lange Leine dabei. Die, mit der ich sogar klettern kann, die mich dann aber doch zurückhält, falls es mit mir durchgeht. Meine Menschen sind anschließend noch in der Schnitzmühle in Viechtach eingekehrt, wohin ich natürlich auch jederzeit mit darf. In Viechtach gibt es übrigens noch genügend andere Einkehrmöglichkeiten (u.a. einen Biobäcker mit Café, eine Eisdiele usw.), aber die haben wir noch nicht getestet.

Infos:

Es fallen keine Eintrittsgelder oder Parkplatzgebühren an.

Mitnehmen sollte man: evtl. Brotzeit, Wasser für Mensch und Hund, Kotbeutel und lange Leine plus Geschirr.

Anfahrt: B85 aus Richtung Kötzting/Rattenberg: Parkplatz “Großer Pfahl” kurz vor Viechtach (vor der Brücke) auf der linken Seite.

Einkehrmöglichkeiten: verschiedene Lokale in Viechtach, unter anderem das Adventure Camp Schnitzmühle mit Gerichten für Fleischliebhaber, Vegetarier, Veganer und Naschkatzen.

 

Waldwipfelweg Maibrunn

Wollt ihr euch mal fühlen wie die ganz Großen, obwohl ihr vielleicht zu den eher kleineren bis mittleren Vertretern unserer Art gehört? Reizt es euch, den Wald zur Abwechslung aus der Vogelperspektive zu erleben, statt immer nur mit der Nase am Boden? Dann kann ich euch den Waldwipfelweg in Maibrunn (im Bayerischen Wald, Nähe St. Englmar) empfehlen.

Da sind wir Vierbeiner sehr gerne gesehen und eure Menschen müssen nicht250409_10152849552049289_2544899435973995501_n mal Eintritt für euch bezahlen.

Achtung: nicht verwechseln mit dem Baumwipfelpfad im Nationalpark Bayerischer Wald! Dort dürfen nur Menschen rein – warum auch immer.

Auf einem bis zu 30 Meter hohen Holzbohlenweg könnt ihr riechen und sehen, wie der Wald aus der Vogelperspektive ausschaut. Außerdem gibt es eine Hängebrücke – 25 Meter über dem Boden(!). Obwohl ich natürlich schwindelfrei bin, lasse ich mich über die aber von meinen Menschen tragen: das Gitter dort ist nicht mein Fall – zu großmaschig. Alle Zwei- und Vierbeiner, denen ein derart schwankender Untergrund nicht geheuer ist, können auch auf dem normalen Weg bleiben. Der führt unter anderem zu einer Aussichtsplattform, bei der die Menschen immer “Huch, das wackelt aber ganz schön!” und “Schau mal, was für ein Ausblick!” rufen. Manchmal drücken sie auch auf irgendeinen Knopf, dann hört man einen Uhu rufen, oder einen Specht oder so. Keine Ahnung, wie das geht, aber es scheint Spaß zu machen.

Der Spaziergang in luftiger Höhe ist nicht das einzige Erlebnis beim Waldwipfelweg. Wieder angekommen auf dem sicheren Waldboden kann man auf dem Naturerlebnispfad Bekanntschaft mit verschiedenen Tieren (Lamas, Schafen und so) machen. Sehr empfehlenswert, auch wenn leider wieder ein Zaun den ungetrübten Spaß zunichte macht. Die “Sinneshöhlen”, in denen man alles mögliche sehen, hören und sogar riechen kann, gefallen mir auch ganz gut. Kletterwand, Seilgarten, alle möglichen – angeblich lehrreichen – Stationen und der Pfad der optischen Phänomäne sind dagegen wieder eher etwas für große und kleine Zweibeiner. Mit einer Ausnahme: es gibt eine Station, an der man mit Hilfe eines Fells erraten soll, um welches Tier es sich gehandelt hat. Ich kann’s euch sagen: Menschen … ! Ewig starren sie die Teile an, streichen drüber, stammeln irgendwas … und erraten dann – mehr als sie es wissen – maximal den Hasen und das Wildschwein. Unsereins genügt einmal einatmen, und die Sache ist sonnenklar. Aber uns fragt ja keiner. Da heißt es nur “sitz” und “bleib”.

Richtig super ist das Haus, das auf dem Kopf steht: Menschen müssen dort 2,-€ einwerfen, um durch das Drehkreuz und damit in die verschienden Zimmer zu kommen. Kleine und mittlere Hund werden einfach auf den Arm genommen und mit hineingetragen. Ja, was soll ich euch erzählen? Das muss man gesehen haben: plötzlich ist nichts mehr so, wie man es kennt: die Welt steht Kopf! Am besten hat mir dieser Raum gefallen, in dem man die Größenverhältnisse auf den Kopf stellen kann: ich die Statur einer Dogge, mein Mensch zum Kleinkind geschrumpft. Saucool,  sag’ ich euch! Glaubt ihr nicht? Lasst euch überraschen! Es klappt!

Tja, dieses Bild hängt jetzt bei uns daheim an der Pinnwand. Damit die Menschen ab und zu etwas zum Philosophieren haben – die Dinge sind nicht immer, wie sie scheinen.  Andererseits: eigentlich brauchen wir sowas nicht: bei uns weiß eh jeder, dass ich der Größte bin. Na ja, fast jeder – der Kater hat manchmal so seine Zweifel. 10354600_10152852681949289_4160433012520516562_n

Für hungrige Zweibeiner gibt es übrigens noch ein großes Ausflugslokal am Baumwipfelpfad mit einer Terrasse, von der aus man nochmal den Ausblick genießen kann. Wir dürfen natürlich auch mit. Wem es dort aber zu wuselig ist, oder für alle, die Selbstbedienung nicht so toll finden, gibt es in der näheren Umgebung noch zwei sehr gute Lokale, in denen ebenfalls die gesamte zwei- und vierbeinige Familie willkommen ist. Die Links dazu findet ihr unten bei den Infos.

In der Advents- und Weihnachtszeit gibt es auch noch einen sehr schönen Christkindlmarkt auf dem Gelände des Waldwipfelpfades. Der macht nicht nur den Menschen Spaß, sondern auch uns. Aber davon erzähle ich ein anderes Mal.1475946_10152134893014289_1680925182_n

Internet: www.waldwipfelweg.de

Naviadresse: Maibrunn 2a, 94379 Sankt Englmar

Extratipp: Restaurants in der Umgebung:

Im Hotel Gut Schmelmerhof kann man übrigens nicht nur gut essen, sondern auch mit Hund übernachten.

www.gut-schmelmerhof.de

In der Schnitzmühle bei Viechtach gibt es sowohl für Fleischliebhaber als auch für Vegetarier und Veganer eine große Auswahl an leckerem Essen – von Brotzeiten über Hauptgerichte und Menues bis hin zu Kaffee und Kuchen. Auch hier kann man übernachten – im Hotel oder auf dem Campingplatz.

www.schnitzmuehle.com

 

 

 

Wildgarten Furth im Wald

Meine private kleine “Naturoase” ist der Wildgarten in Furth im Wald. Privat deswegen, weil mein Mensch eine Jahreskarte hat (ich muss ja sowieso nichts bezahlen) und daher zu jeder Tages- und Jahreszeit mit mir dort hingehen kann, sodass wir oft ganz alleine dort sind. Wieder so ein Ort, an dem sich die Zweibeiner ein kleines Stück Natur mit viel Geld und Arbeit “erkauft” haben. Wenn sie nicht alles zerstören würden, könnte man das überall haben. Aber ich wiederhole mich. Wer in die Wildnis will, fährt nach Furth im Wald in die Daberger Straße (klar, zu Fuß geht ja eh keiner mehr in die Natur). Dort gibt es einen Parkplatz, von dem aus man nach ungefähr 150 Metern ins Abenteuer starten kann. Ich verrate euch mal meine Lieblingsplätze: also das übergroße “Vogelnest” (müsste mindestens von einem Strauß stammen, so gigantisch ist das) lässt jedes Hundeherz höher schlagen: reinspringen und in Tierhaaren schnüffeln, sich drin wälzen… ein Traum! Ja, ihr habt richtig gelesen, das Nest besteht aus Weidenzweigen und Haaren. Das müsst ihr gesehen haben! Sportliche Typen wie mich reizt es auch immer wieder, auf einer Hängebrücke über den Urwald zu schaukeln. Für Couch-Potatos gibt es übrigens eine fade “Umleitung”. Auf Bohlenwegen geht’s dann durch die Moorlandschaft, in der sogar ein Dino-Gerippe liegt. Als das auch noch gebrüllt hat, bin ich das erste Mal ganz schön erschrocken: Knochen, die brüllen – verrückt. Ich habe beschlossen, die mal lieber nicht zu kosten, obwohl sie schon sehr verlockend aussehen. Aber irgendwas stimmt da nicht: riechen nicht appetitlich und machen dafür Lärm. Also besser Schnauze weg. Dann gibt’s da noch ein “Luftschloss”, von dem aus man eine super Aussicht z.B. auf Rehe und Vögel hat. Auf die letzte Etage führt zwar eine Leiter, und da trau’ selbst ich mich nicht rauf, aber bis ins zweite “Stockwerk” komme ich problemlos, und das reicht auch für einen ungetrübten Rundumblick.

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Das Biotop, in dem alles einfach sich selbst überlassen wird, ist auch toll: überStock und Stein geht’s dort, und überall diese aufregenden Gerüche … An warmen Sommerabenden entspannen wir mit meinem Menschen dann manchmal auf der großen Holzschaukel – fast so chillig wie daheim auf dem Sofa. Nur die Grillplätze haben wir noch nicht ausprobiert. Schade eigentlich. So, ich glaube, ich habe euch genug vorgeschwärmt. Es gibt noch viel mehr in dem kleinen Fleckchen Natur zu entdecken, aber eure Lieblingsplätze müsst ihr selbst finden.

Infos:

Eintrittspreise: 4,-€ für Erwachsene und 3,50€ für Kinder zwischen 6 und 17 Jahren, Hunde sind gratis und – angeleint – willkommen. Jahreskarte: für Erwachsene 12€, für Kinder 6,50€ – lohnt sich also schon dann richtig, wenn man nur jede Jahreszeit ein Mal vorbeischaut.

Im Wildgarten integriert ist noch die Unterwasserbeobachtungsstation, von der aus man heimische Fische in einem Teich beobachten kann. Hunde schwärmen nicht ganz so dafür, weil man sie hochheben muss, damit sie durch die Glasscheiben schauen können. Für Zweibeiner aber sehr interessant. Falls die Kasse nicht besetzt ist, ist es gut, wenn man genügend Münzen eingesteckt hat, um durch das Drehkreuz zu kommen.

Toiletten gibt es weder für Menschen noch Hunde. Alle dringenden Geschäfte also am besten vorher erledigen und für alle Fälle “Sackerln” einpacken.

Im Wildgarten gibt es keine Abfalleimer, ein Rucksack zum “Abtransport” empfiehlt sich also.

Es sind viele urige Sitzgruppen und sogar Grillplätze vorhanden, Essen und Trinken für Zwei- und Vierbeiner muss aber selbst mitgebracht werden.

Link:

www.wildgarten-furth.de

 

Leinenpflicht in Bayern

Mir ist da was Gruseliges zu Ohren gekommen: ich zockel gerade gemütlich über die Wiese und erschnüffel’ den einen oder anderen Bekannten, der heute auch schon hier war, da höre ich “…dass hier die Hunde alle ohne Leine laufen – bei uns in Niedersachen ist das zwischen 1.4. und 15.7. grundsätzlich verboten.” Erst glaubte ich an einen verspäteten Aprilscherz, aber das stimmt tatsächlich! Mir ist gleich ganz heiß und kalt geworden. Über frisch gemähte Sommerwiesen laufen und meinem Ball (ok, ok, auch mal einer alten Krähe) hinterherjagen, in aller Ruhe die Mauslöcher inspizieren, um dann wieder umso schneller zu meinen Menschen aufzuschließen … das alles soll in der schönsten Jahreszeit nicht möglich sein?! Bin ich froh, dass es mich nach Bayern verschlagen hat! Klar ist hier auch nicht alles erlaubt – wir leben ja nicht in einer Anarchie. Ich gehe auch ganz gerne durch Innenstädte an der Leine (ich verlier’ meinen Menschen dann nicht so schnell im Gewusel), aber in der freien Landschaft muss das ja nun wirklich nicht immer sein. Leben und leben lassen heißt da die Devise bei uns, und man ist in Bayern auch der Ansicht, dass ständige Anleinpflicht tierschutzwidrig ist. Genau, und damit das so bleibt, komme ich auch, wenn ich die Pfeife höre, gleich angerast (es sei denn, ich muss vorher noch ganz schnell einen Happen Katzendreck runterschlucken). Ich lasse mich auch problemlos anleinen, wenn ein anderer Hund entgegenkommt. Ist ja auch kein Thema, wenn man weiß, dass man nachher wieder mit den Kumpels ne Runde drehen darf. Leben und leben lassen eben.

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Infos zu Leinenpflicht/Maulkorbzwang in Bayern:

Kleine Hunde (unter 50 cm Schulterhöhe) dürfen sogar in vielen Städten ohne Leine unterwegs sein (wobei sich natürlich immer die Frage stellt, wo das sinnvoll ist). Die Benutzung von Gemeindeeigentum (also auch von öffentlichen Anlagen) wird über die jeweiligen Satzungen geregelt. In Innenstädten, Parkanlagen, auf Volksfesten etc. herrscht oft allgemeine Leinenpflicht, in freier Landschaft hingegen so gut wie nie.

Internet: https://www.freistaat.bayern/dokumente/leistung/5888521793