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Noahs Freizeit- und Urlaubstipps für Hunde und Menschen in Bayern

Lust auf eine Wanderung, einen Café-Besuch, Städtetrips, Outdooraktivitäten oder gleich einen ganzen Urlaub in Bayern – natürlich mit Hund?

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Noah verrät euch, wo es ihm und seinen vier- und zweibeinigen Freunden gefällt.

Mit dem Hund in die gute alte Zeit: Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen

Zum “Tag der alten Haustierrassen” wollten meine Menschen. Keine Ahnung, was das schon wieder ist, aber “Tiere” klingt immer spannend für mich, und natürlich war ich mit von der Partie. Kaum raus aus dem Auto kam dann die Enttäuschung: kein einziges Tier – nichtmal ein kleines Mäuschen. Gut, ich verstehe ja öfter mal was falsch, wenn die Menschen so viel reden, aber seltsam war, dass meine Menschen auch verwirrt waren. Wir waren in einem riesigen Gebäude (ich hab’ was von “Museum” gehört und “uralter Bauernhof”). Es kamen dann auch viele “oh’s” und “ah’s von den Zweibeinern, als sie die alten Zimmer und Gegenstände bestaunt haben, aber sie haben ständig die Tiere und noch mehr Häuser gesucht. Ich durfte zwar überall mit (was schon mal wirklich toll ist, weil “Museum” heißt normalerweise ja, dass ich nicht rein darf), aber es war halt schon etwas fad. Wieder draußen im Hof hab’ ich dann einen netten Labbi getroffen, und meine Menschen haben seinen Menschen gefragt, warum in dem Freilichtmuseum nix los wäre. Der Typ hat sie ausgelacht (Frechheit) und gemeint, sie wären im Bauernmuseum. Das Freilichtmuseum sei im Nachbarort. Immerhin hatte er recht. Wir waren ganz schnell dort, und es hat mir sehr sehr gut gefallen. Lauter alte Häuser, die äußerst interessant riechen (ganze Geschichten erzählen diese Düfte), ganz viele Tiere und diverse Köstlichkeiten von Ziegenmist über Fallobst bis hin zu Essensresten, die dem einen oder anderen ungeschickten Zweibeiner aus der Hand fallen. Krümel von dem frischen Brot zum Beispiel, das in den riesigen Öfen gebacken wurde. Außerdem ist das eine ziemlich coole Gassirunde dort. Vorbei an herrlichen Wiesen mit Obstbäumen, und Teichen mit allerlei Federvieh drauf. Kein Wunder, dass da auch viele nette Hunde unterwegs waren. Aber das allerbeste war, dass ich “Bodi”, einen Ratonero Bodeguero Andaluz aus Villa Martin getroffen habe! Man stelle sich vor: mitten in Bayern ein Wiedersehen mit einem Hund meiner Rasse, der aus dem gleichen Tierheim in Spanien stammt, wie ich! Das war was! Natürlich haben die Menschen gleich ganz viele Fotos gemacht. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: wir Terrier sind ja Sportskanonen und mit meinem Menschen gehe ich überall hin – da ist die steilste Holztreppe (eigentlich schon fast eine Leiter) auch kein ernstzunehmendes Hindernis. Aber für viele Hunde sind diese alten Stiegen sicher ein Hindernis. Jedenfalls habe ich vor einigen Häusern Menschen mit weniger athletischen Vierbeinern warten sehen. Nur so als Warnung: ihr dürft überall mit, aber das ist nix für Schwächlinge und Angsthasen. Von dem ganzen Klettern und Laufen habe ich auch ordentlich Durst bekommen. Das ist bei mir zwar selten, aber es war anstrengend und heiß. Selten so gepflegt getrunken, muss ich sagen: Aus so einem komischen Ding, was irgendwie aussah wie eine Kuh (aber nicht so gerochen hat), hat mein Mensch mir Wasser rausgeholt. Hat irgendwas von “schau her, wie gut ich melken kann” erzählt. Komische Aktion, aber irgendwie auch lustig. Später dann hat mir ein kleiner Junge an einem Brunnen frisches Wasser gepumpt. Auch nicht übel. War ein wirklich schöner Tag mit ganz vielen Eindrücken. Ich hoffe mal, wir waren da nicht zum letzten Mal.

Bauernmuseum Perschen mit Hund – Infos und Tipps:

Das Bauernmuseum ist in einem alten Dreiseithof untergebracht. Während der Museumssaison ist Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen von 09:00 – 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.Gratis Parkplätze gibt es direkt am Eingang.

Naviadresse: Bauernmuseum Perschen – “Edelmannshof”
Perschener Straße 13
92507 Nabburg

Oberpfälzer Freilandmuseum mit Hund – Infos und Tipps:

Im Oberpfälzer Freilandmuseum sind Hunde erlaubt. Sie sind allerdings an kurzer Leine zu führen, Kotbeutel zum Aufnehmen der Hinterlassenschaften sind natürlich obligatorisch und in den Museumsladen dürfen die Vierbeiner nicht. Gratis Parkplätze gibt es direkt vor dem Eingang. Wer – gerade mit Hund – die etwas ruhigere Zeit ausnützen möchte, kommt gleich am Vormittag. Pünktlich zur Kaffeezeit ist deutlich mehr los. Allerdings ist das Museum sehr groß – der Rundweg ist kilometerlang – sodass eine ausgiebige und entspannte Hunderunde möglich ist. Nur an den Attraktionen kann es etwas voller werden. Im Museum kann man Brotzeit machen, Kaffee und Kuchen genießen und am Sonntag frisches Brot kaufen. Am Mittwoch ist Bauernmarkt. Außerdem gibt es diverse andere Veranstaltungen (wie den erwähnten Tag der alten Haustierrassen), die man auf der Internetseite findet.

Das Museum ist in der Saison ganztägig -außer Montag(!) – geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten findet man auf der Internetseite. Erwachsene zahlen 5,50€, es gibt diverse Ermäßigungen und der HUnd durfte umsonst mit.

Naviadresse: Neusath 200, 92507 Nabburg 

 

 

 

Mit dem Hund ins Mittelalter – Geschichtspark Bärnau

Was oder wo dieses “Mittelalter” auch immer sein mag – da würde ich gerne leben! Nirgends diese stinkenden saugefährlichen Ungetüme mit denen die Menschen heutzutage dauernd raumrasen. Dafür überall “Natur pur” und freie Bahn für freie Hunde. Ein Traum! Woher ich das alles so genau weiß? Ganz einfach: ich habe mit meinen Menschen einen Ausflug ins Mittelalter gemacht. Wir sind nach Bärnau in den Geschichtspark gefahren. Eine völlig andere Welt, sage ich euch: statt heißem Teer auf dem Gehweg und jeder Menge Verkehr auf der Straße nur kleine Sandpfade zwischen den Häuser, dazu Tümpel, Büsche, Bäume… Keine lange Suche nach drei Grashalmen um wenigstens ein Mindestmaß an Anstand beim kleinen Geschäft zu wahren – nein, überall Wiese und frisches Grün unter den Pfoten. Außerdem steht man nirgends vor verschlossenen Türen, sondern kann in jede Hütte hineinschauen, ob es da drin vielleicht etwas leckeres zum Essen oder nette Leute kennenzulernen gibt. Ganz ehrlich: was stimmt nicht mit den Menschen, dass sie nicht mehr in solchen kleinen Paradiesen wohnen, sondern in stattdessen in Betonwüsten? Scheint ihnen ja selber nicht zu gefallen, wenn sie dann ewig weit fahren, um ihre freie Zeit in einem mittelalterlichen Dorf zu verbringen. Auch wenn ich mich sehr bemühe, und meine Tage damit verbringe, das Verhalten der Zweibeiner zu studieren – so ganz verstehen werde ich sie wohl nie. Das Einzige, was mir definitv in unserem Haus besser gefällt, ist das Bett. Also diese Strohsäcke, … das sah doch ziemlich unbequem aus. Piekst bestimmt auch ganz eklig. Allerdings waren die Dinger voller Mäuse! Ja, ihr lest richtig. Ich habe sie gerochen, und sogar ein paar von den Viechern rennen gesehen. Das wäre natürlich schon ne coole Sache – frisches Essen im Bett. Erlebnisgastronomie für mich und meine Kater-Kumpels. In so einem Dorf wäre es uns jedenfalls nie langweilig, glaube ich. Nachdem ich die Mäuse aufgeschreckt hatte, bin ich noch das Schwein ärgern gegangen. Hm, naja, ich habe versucht es zu ärgern. Ist mir aber leider nicht gelungen. Muss die sprichwörtlich “coole Sau” gewesen sein, die da im Schatten gelegen ist. Die hat in ‘ner Bretterhütte vor sich hin gedöst, und ehe meine Menschen kapiert haben, was abgeht und mich zeternd wegziehen konnten, hab’ ich durch ein Astloch mal kurz “hallo” gesagt. Ich dachte, das Schwein würde sich so richtig erschrecken – von wegen. Na, wie gesagt,bevor ich mir eine neue Strategie überlegen konnte, musste ich schon wieder weiter. Klettern war ich auch – rauf auf die Burg über die steilsten Treppen – kein Problem für einen Sportler wie mich. Nur über die letzte Leiter musste ich mich tragen lassen. Das wäre höchstens was für einen Malinois mit Nahkampfausbildung gewesen. Aber ist ja auch egal – ich war jedenfalls ganz oben. Zum guten Schluss sind wir noch eingekehrt. Die Menschen haben das gute Essen gelobt, aber ich habe wiedermal nur mitgebrachte Brotzeit bekommen. Na, ich will mich nicht beklagen – die Wurst war nicht übel, und immerhin hat man mir frisches Wasser dazu serviert. Überhaupt sind Hunde im Geschichtspark Bärnau wirklich willkommen. Ich glaube, es war das erste Mal, dass ich mit ins Museum durfte. Hunde im Museum geht normalerweise gar nicht sagen meine Menschen. Nicht, dass mich das interessiert hätte – da standen halt so Puppen in komischer Kleidung rum und so Zeug. Aber ich war ganz glücklich, weil meine Menschen sich so gefreut haben. “Wir können zusammen mit dem Hund ins Museum, das ist ja toll.” haben sie gejubelt. Immer wieder schön, wenn sie so zufrieden sind. Und ich bin auch zufrieden, wenn wir gemeinsam unterwegs sind – egal wohin. Wäre toll, wenn Hunde öfter ins Museum mit dürften. Ein Anfang ist ja schon gemacht.

Geschichtspark Bärnau mit Hund – Infos und Tipps:

Hunde willkommen gilt im Geschichtspark Bärnau. Dass die Vierbeiner an der Leine bleiben ist natürlich selbstverständlich. So gesichert dürfen sie aber wirklich überall mit – und das sogar gratis. Damit das so bleibt: Kotbeutel nicht vergessen und alle Hinterlassenschaften aufsammeln. Der Geschichtspark ist barrierefrei und somit auch für Kinderwägen geeignet. Genügend Parkplätze gibt es vor der Tür. Ein Hinweis an alle Mittelalterfreaks: die Besucher werden ausdrücklich gebeten NICHT in mittelalterlichen Kostümen zu kommen.

Naviadresse:

Naaber Straße 5 b
95671 Bärnau

Weitere Infos und Veranstaltungstipps unter: www.geschichtspark.de

Anmeldung und AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen von Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham, Werner Skalla, Von-Müller-Str.12, 93437 Furth im Wald.

Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch, damit es nicht zu Missverständnissen kommt.

Bei Fragen und für weitere Informationen bitte E-Mail an: skalla@bayern-mit-hund
1. Vertragsgegenstand
Vertragsgegenstand sind Seminare, Kurse, Workshops, und Veranstaltungen für Hundehalter zur Teilnahme mit und ohne Hund.

 2. Leistungsbeschreibung
Die vertraglich vereinbarten Leistungen ergeben sich aus den Beschreibungen der Angebote im Internet und/oder Druckerzeignissen. Diese Beschreibungen werden in den bezugnehmenden Angaben in der Teilnahmebestätigung von Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham Vertragsbestandteil. Die auf der Internetseite oder im Prospekt enthaltenen Angaben sind bindend. Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham behält sich jedoch ausdrücklich vor, in angemessenem Umfang Änderungen der Beschreibungen aus sachlichen und nicht vorhersehbaren Gründen vorzunehmen. Soweit möglich wird darüber vor Antritt der Veranstaltung informiert.

 3. Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme an Veranstaltungen von Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham erfolgt auf eigene Gefahr. Die Teilnahme bzw. das Mitführen von Hunden ist nur gestattet, wenn der Hund eine gültige Tollwutimpfung und der Tierhalter eine gültige Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat.  Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham ist berechtigt, einen geeigneten Nachweis anzufordern. Der Hundehalter haftet für alle Schäden, die durch seinen Hund verursacht werden. Hierzu gehören auch Verunreinigungen durch Hunde, die innerhalb und außerhalb der Veranstaltungsräume vom Hundehalter unaufgefordert und vollständig zu beseitigen sind. Mit der Anmeldung erklärt jeder Teilnehmer, dass diese Bedingungen erfüllt und akzeptiert sind. Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham behält sich vor, Teilnehmer oder Hunde ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

 4. Vertrag | Anmeldung
Mit der Anmeldung bietet der Interessent  Bayern mit Hund – Hundeseminare Chamden Abschluss des Vertrages verbindlich an. Die Anmeldung erfolgt schriftlich, per Mail (oder per Post) und verbindlich durch den Anmeldenden, ebenso für weitere Teilnehmer, die in der Anmeldung namentlich aufgeführt sind. Ein Vertrag kommt mit der Bestätigung durch Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham zustande und bedarf keiner bestimmten Form.

5. Zahlungsbedingungen
Teilnahmegebühren für Veranstaltungen sind auf der Internetseite von Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham aufgeführt und werden in der Anmeldebestätigung genannt.
Die Gebühren für Veranstaltungen werden unmittelbar nach Bestätigung durch Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham fällig. Der späteste Fälligkeitstermin für die Gebühr liegt grundsätzlich acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung. Die Bankverbindung wird in der Anmeldebestätigung mitgeteilt.

Sofern die Teilnehmerzahl für eine Veranstaltung begrenzt ist, werden die Teilnehmerplätze in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.  Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham hat insofern das Recht, auch nach erfolgter Teilnahmebestätigung vom Vertrag zurückzutreten, wenn die Teilnahmegebühr nicht innerhalb der mitgeteilten Zahlungsfrist eingeht, damit ein Teilnehmerplatz anderweitig vergeben werden kann.

6. Rücktritt
Rücktritt durch den Teilnehmer:
Ein Teilnehmer kann vor Beginn der Veranstaltungen von Leistungen zurücktreten. Der Rücktritt muss per E-mail bzw. per Post erfolgen. Ein per E-Mail erklärter Rücktritt wird erst nach Bestätigung durchBayern mit Hund – Hundeseminare Cham  wirksam. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Rücktrittserklärung ist der Zeitpunkt des Einganges bei Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham bzw. im Falle einer E-Mail der Bestätigung des Rücktritts durch Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham. Das Fernbleiben von Veranstaltungen gilt nicht als Rücktritt. Im Falle des Rücktrittes kann Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham Ersatz für Aufwendungen sowie Stornierungskosten verlangen.
Die Stornierungskosten der Veranstaltungen betragen:
• Bis 8 Wochen vor Veranstaltungsbeginn 25% der Teilnahmegebühr.
• Bei Rücktritt bis 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung 50% der Teilnahmegebühr.                                                                                                          • Bei Rücktritt ab 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn sowie bei Abbruch der Veranstaltung 100% der Teilnahmegebühr.
• Zur Vermeidung der Stornierungskosten können Sie einen Ersatzteilnehmer benennen.

Rücktritt durch Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham:
Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham kann vor Beginn der Veranstaltung ohne Einhaltung einer Frist zurücktreten, wenn sich der Teilnehmer vertragswidrig verhält, insbesondere, wenn andere Teilnehmer oder das Ziel der Veranstaltung gefährdet werden.
Wegen mangelnder Beteiligung, bei Ausfall der Kursleiter/Referenten z.B. durch plötzliche Erkrankung oder in Fällen höherer Gewalt kann es zu einem kurzfristigen Ausfall von Veranstaltungen kommen und diese abgesagt oder verschoben werden.
Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham haftet höchstens mit der Rückerstattung bezahlter Teilnahmegebühren, nicht für eventuell daraus hinausgehende Schäden, die einem Teilnehmer durch den Veranstaltungsausfall entstehen.
Bei einer Absage werden bereits bezahlte Gebühren entsprechend der Zahl durchgeführter Veranstaltungstage und Leistungen anteilig bzw. in voller Höhe rückerstattet.
Stört ein Teilnehmer die Veranstaltung oder widersetzt sich den Anweisungen des Kursleiters, so kann Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham ohne Einhaltung einer Frist vom Vertrag zurücktreten.

7. Haftung durch Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham
Die Teilnahme an Veranstaltungen erfolgt auf eigene Gefahr und eigenes Risiko.
Der Teilnehmer haftet für die durch ihn und seinen Hund entstandenen Schäden.
Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham haftet nicht für Schäden, die von Dritten oder deren Hunden herbeigeführt werden.

8. Mitwirkungspflicht
Jeder Teilnehmer ist im Interesse eines reibungslosen Veranstaltungsablaufes verpflichtet, den Weisungen des verantwortlichen Seminar-bzw.Workshopleiters bzw. des Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham-Mitarbeiters Folge zu leisten. Beanstandungen sind sofort unter Angabe der Umstände, des Hergangs bzw. der entstandenen Schäden  Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham mitzuteilen. Nach Beendigung des Leistungsanspruchs sind jegliche Ansprüche ausgeschlossen.

9. Film- und Fotoaufnahmen
Der Teilnehmer erklärt seine ausdrückliche Zustimmung zu einer Verwendung und Veröffentlichung von Film- und Fotoaufnahmen seines Tieres, welche während eines Seminars oder einer Veranstaltung erstellt wurden. Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham verpflichtet sich, die Veröffentlichung von Film- und Fotoaufnahmen ausschließlich auf die inhaltliche Gestaltung von Fachpublikationen, Fachbüchern, Lehr- bzw. Schulungsmaterialien Werbematerialien für Veranstaltungen von Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham zu beschränken. Der Teilnehmer verzichtet auf die Geltendmachung jeglicher Vergütung.
Film- und Fotoaufnahmen durch Teilnehmer während eines Seminars oder einer Veranstaltung sind nur nach vorheriger Absprache mit Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham -Mitarbeitern gestattet.

10. Unwirksamkeit und Vorbehalte
Die Unwirksamkeit einzelner Vertragsinhalte hat nicht die Unwirksamkeit des Vertrages zur Folge. Eine Berichtigung von Irrtümern, Druck- und Rechenfehlern bleibt nur Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham vorbehalten.

11. Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort ist Furth im Wald.
Soweit gesetzlich zulässig, sind die für Furth im Wald zuständigen Gerichte als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart.
Stand: Juni 2018
Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham, Werner Skalla, Von-Müller-Str.12, 93437 Furth im Wald, Bayern mit Hund – Hundeseminare Cham

Zähne zeigen – Zahnstein und Zahnfleischentzündungen beim Hund

Geht ihr gern zum Arzt? Ich nicht. Ok., die Mädels sind zwar ganz nett dort (manche schmachten mich regelrecht an), aber ich würde ihnen deshalb eigentlich noch lange nicht gestatten, mich überall anzutatschen. Die tun’s einfach! Völlig distanzlos – einfach keine Kinderstube! Gestern war’s wieder so weit. Ich bin völlig ahnungslos ins Auto gehüpft und hab’ mich bei schönstem Frühlingswetter auf einen tollen Ausflug gefreut. Statt dessen… Genau vor der Arztpraxis ging der Kofferraum wieder auf. So ein Schmarrn – ich war topfit. Nicht so wie neulich, als ich alles mögliche in mich reingestopft hatte und dann doch ganz froh war, wie die Ärztin sagte “so, ein Pieks, und die Bauchschmerzen werden besser.” Ok., ich bin trotzdem auch diesmal mitgegangen. Auch wenn es eine typische “Menschenidee” ist, zum Arzt zu gehen, wenn man sich sauwohl fühlt. Dass mich die Ärztin schon wieder mit so einem Ding gestochen hat, während sie irgendwas von Tollwut und Urlaub erzählt hat  – geschenkt. Aber dann erdreistet die sich, mir die Schnauze aufzudrücken und an meinen furchteinflößenden Fangzähnen rumzupopeln, als wären es die Milchzähnchen von einem Chihuahua-Welpen. Die spinnt wohl. Hab’ gleich mal geknurrt – ich kann auch anders. Aber sie hat bloß gelacht und irgendwas von Zahnstein, Zahnfleischentzündung und Narkose gefaselt. Die hat Nerven… Immerhin hat sie dann die Dose mit den Leckerchen hervorgeholt, und ich hab’ kräftig zugelangt. Zu viel Stolz an der falschen Stelle schadet nur. Auf dem Heimweg sind wir noch in so ein Geschäft nur für Hunde und Katzen gegangen. Wenigstens etwas – das ist shopping nach meinem Geschmack. Mein Mensch hat alles mögliche mitgenommen: Ochsenziemer (lecker!!), Kaustangen (auch nicht übel :-), und eine Zahnbürste für mich (!). Meine Menschen stochern ja jeden Tag mehrmals mit so einem Teil in ihrem Mund rum und haben dann auch noch Schaum davor (anfangs dachte ich schon, das wäre eine schlimme Krankheit). Keine Ahnung, warum ihnen das so Spaß macht. Und jetzt soll ich auch…?! Ob ihr’s glaubt oder nicht: wieder daheim haben sie auch auch bei mir an den Zähnen rumgepopelt (die dürfen das, eh klar – aber wozu?!). “Den Zahnstein muss zwar die Ärztin wegmachen, aber noch mehr Zahnbelag soll’s nicht werden” haben sie dazu gesagt. Wenn sie meinen…immerhin habe ich anschließend noch eine Stange zum Knabbern bekommen. “Das putzt zusätzlich die Zähne” hieß es. Auch recht. Viel besser als dieses blöde Rumpopeln im Mund ist es allemal. Leider haben sie sich jetzt beides zur Gewohnheit gemacht – nur Kaustange hätte für meinen Geschmack gereicht.

Zahnstein und Zahnfleischentzündung betrifft fast jeden Hund:

Zahnstein und die daraus resultierende Zahnfleischentzündung (Paradontitis) ist ein Problem, mit dem fast jeder Hund zu kämpfen hat. Nur sehr wenige Tiere werden aufgrund günstiger Umstände (perfekte Zahnstellung und Speichelzusammensetzung z.B.) lebenslang davon verschont bleiben. Was relativ harmlos mit weichen gelb-braunen Belägen (der sog. Plaque) anfängt, kann sich zu einer massiven gesundheitlichen Belastung auswachsen, wenn Zahnstein zu Zahnfleischentzündungen führt und diese schlimmstenfalls sogar Leber- oder Nierenschädigungen nach sich ziehen. Um dem vorzubeugen, ist Zähneputzen – genau wie beim Menschen – das Mittel der Wahl. Zum einen mit einer ganz normalen Zahnbürste (hier findet man vom Fingerling bis zum Ultraschall-High-Tech-Gerät ziemlich alles auf dem Markt), zum anderen durch die Gabe von Zahnreinigungssnacks. Letztere bewirken den Abrieb der Plaque und fördern den Speichelfluss. Wie bei uns Zweibeinern sollten auch beim Hund regelmäßig die Zähne vom Arzt kontrolliert werden. Allerhöchste Zeit dies zu tun ist allerdings, wenn der Hund bereits “sabbert”, einseitig kaut, bzw. Futterbrocken beim Kauen hin- und herschiebt, stark aus dem Maul riecht oder sich nicht mehr so wie sonst über die Mahlzeiten freut. Auch gelb-braune Zahnbeläge oder gerötetes bzw. gar blutendes Zahfleisch sollten dem Tierarzt gezeigt werden. Der Zahnstein wird im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung (unter Kurznarkose) entfernt und kommt – dank entsprechender Vorsorge – hoffentlich auch so schnell nicht wieder.

Hier findet ihr noch weitere Infos zu Zahnstein und Zahfleischentzündungen beim Hund

Shopping in Cham

Eigentlich gehen wir Männer ja nicht wirklich gerne shopping. Elend lange Warterei in stickiger, trockener Luft – nein danke. Endgültig Schluss mit lustig ist aber, wenn noch so ein völlig sinnfreies Schild mit einem durchgestrichenen Hund an der Tür klebt. Es soll es ja sogar Menschen geben, die unsereins da einfach vor der Tür anbinden. Geht’s noch?! Sowas kommt bei uns natürlich nicht in Frage, aber meine Menschen sind dann genervt, und es geht ganz schnell wieder nach Hause. Schuhe, Hosen und was sie sonst noch alles wegen ihres praktisch nicht vorhandenen Fells so brauchen, kommen dann meistens in Kartons an und es wird zu Hause diskutiert, ob die Treter bequem genug und die Hosen weit genug sind. Ich liege derweilen einfach auf dem Sofa, und schau’ mir gemütlich das Spektakel an. Aber in Cham ist das was anderes. Da gehen wir überall gemeinsam hin – wie es sich für ein anständiges Rudel gehört. Ein ganz großes Geschäft gibt’s dort nur mit Sachen für uns! Vom Schweineohr bis zum Wintermantel (ja, ich geb’s zu: wenn’s richtig richtig kalt ist, brauche auch ich so ein Teil – hey, ich bin Spanier!). Jedenfalls gehe ich da immer ganz gerne mit. Schon allein der Gerüche wegen…Gleich gegenüber ist ein ziemlich cooler Park. Blumen, Wiesen, ein kleiner Bach, andere Hunde usw. Ganz nett für eine Gassirunde. Von dort aus kann man auch gleich in die Innenstadt gehen, ohne an den stinkenden Auto vorbei zu müssen. Statt dessen läuft man über Wiesen und eine Brücke. Dort ist übrigens auch ein echt cooler Badeplatz – geht ganz flach in den Regen rein. Meine Kumpels finden das genial und sind total scharf auf einen Zwischenstopp am Flussufer. Meine Meinung zu derartigen “Vergnügungen” brauche ich euch ja nicht nochmal zu erklären. Da wo ich herkomme, ist Wasser rar und wird nicht sinnlos verplätschert. Außerdem haben die Menschen ja wohl genau deshalb Brücken erfunden, damit man sich nicht die Pfoten nass machen muss, oder? Zurück zum shopping: auf dem großen Platz ist ein Kaufhaus, in dem mich keiner komisch anschaut. Im Gegenteil: ich ernte überall bewundernde Blicke. Das poliert auch mein Ego wieder etwas auf, wenn mich mein Mensch wiedermal einfach unter den Arm geklemmt hatte, um mit mir Rolltreppe zu fahren. Ist zwar schon vernünftig, schließlich habe ich elegante feingliedrige Pfoten, die man sich da ganz übel einzwicken könnte, aber würdevoll geht anders. Na, wie gesagt: ich bin dort ein so gern gesehener Kunde, dass der etwas peinliche Auftritt ganz schnell vergessen ist. Auf dem großen Platz vor dem Kaufhaus gibt’s eine Eisdiele, wo wir uns schon die eine oder andere kühle Köstlichkeit geteilt haben (ich schlecke immer den Pappbecher aus und bekomme die Waffel). Überhaupt war ich in Cham noch nirgends, wo ich mir unerwünscht vorgekommen wäre. Egal ob im Biergarten, im Wirtshaus, in der Pizzerria – nirgends hieß es “Hunde verboten”, eher schon “ach, der ist ja nett, mag er eine Schale Wasser?”. Sogar einen Friseur gibt’s da, zu dem ich mit dürfte, haben meine Menschen erzählt! Mittlerweile bleibe ich da aber lieber daheim. Wenn ich den Gestank rieche, der aus diesen Friseurläden rauskommt, wenn die Tür aufgeht – nein, danke! Aber es hat schon eine Zeit gegeben, wo ich lieber den gräßlich süßen Duft ertragen hätte, als von meinem Menschen getrennt zu sein. Als ich noch ganz jung war, hatte ich nämlich jedesmal voll die Panik, sie gehen für immer weg, und ich bin wieder ganz allein. Aber mittlerweile bleibe ich da lieber mit dem Kater auf dem Sofa. Kurzum: in Cham fühlt Hund sich wohl. Kann ich euch nur empfehlen. Es geht gechillt zu, und außer in den Geschäften, wo die Menschen ihr Essen besorgen, bin ich immer und überall sehr gerne gesehen und werde äußerst zuvorkommend behandelt. So, mal schauen, ob vom letzten Einkauf noch eine Knabberstange übrig ist, die ich abstauben könnte.

Cham mit Hund – Infos und Tipps:

In der Innenstadt von Cham ist Parken kostenpflichtig (Parkuhren), etwas außerhalb (5-10 Minuten zu Fuß) stehen aber gratis Parkplätz am Regen bzw. bei “Quadfeldmühle” zur Verfügung. Quadfeldmühle ist der oben erwähnte Park. Hier gibt es Kinderspielplätze, Liegewiesen, Bolzplätze, einen Skaterpark, usw. Hunde sind überall – bis auf den Spielplätzen – erlaubt. Außerdem findet man hier auch Gassibeutel und entsprechende Abfalleimer.

Hunde erlaubt: Restaurants und Cafés in Cham, in denen Hunde willkommen sind:

D’Wasserwirtschaft (bayerisches Wirtshaus – auch mit veggi-Angebot – mit schönem, großen Biergarten)

Pizzeria Orlandini (mit großem Biergarten)

Ristorante Caorle (mit schönem Innenhof)

Eisdiele/Pizzera Italia (direkt auf dem Marktplatz)

Restaurant Mundart (bayerische und internationale Küche, auch veggi)

 

 

 

Karls Erlebnishof Rövershagen

Unsereins hat seine Freunde ja um die Ecke, oder sagen wir mal maximal eine klitzkleine Autofahrt entfernt. Nicht so meine Menschen. Überall haben sie irgendwelche Bekanntschaften, und so tingelt man notgedrungen durch halb Europa. Diesmal ging’s an die Ostsee. Den ganzen Tag waren wir im Auto unterwegs. Naja, mir wurscht – hab gepennt. Umso ausgeruhter war ich dann am Strand. Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls war das Wetter unzumutbar (für einen Spanier wie mich sowieso, aber sogar für meine Bayern). Draußen hat man’s nicht lange ausgehalten. Aber meine Menschen hatten eine echt gute Idee: “wir fahren zu Karl’s” hieß es. Na gut, ich komm’ mit, auch wenn ich nicht weiß, wer oder was das ist, dachte ich wie so oft. Mein Tipp: ihr solltet auch da hin. Ich fand’s ja schon mal toll, dass wir da überhaupt willkommen sind. Normalerweise heißt es ja bei fast allem, was drin ist und Spaß machen könnte: “Hunde verboten”. Nicht so bei Karl’s. Ein Erlebnis für alle Sinne! Schon klar, die Menschen gehen da ja auch oder vor allem (je nach Interesse) zum Shoppen. Aber sogar das ist was für uns. Warum? Da gibt’s überall so Probierstände. Wurst, Senf, Brot, Kekse…überall liegen solche Leckerli für Zweibeiner rum. Natürlich sind die außerhalb unserer Reichweite, aber die Menschen kleckern genau wie wir. Also Nase auf den Boden und staubsaugen. Ich geb’s ja zu: ich hatte es etwas übertrieben und am nächsten Tag war mir schlecht. War aber nicht so schlimm der Fasttag (im Sommer will man ja eh wieder die Muskeln spielen lassen und nicht die Speckröllchen). Außer den ganzen Sachen für Zweibeiner gibt’s bei Karl’s aber auch noch ein echtes Shopping-Erlebnis für uns! Ein Teil des Bauernmarktes bietet nur Sachen für Hunde und Katzen an! Natürlich habe ich das gleich gerochen und meinen aller herzerweichensten Blick aufgesetzt. Kopf schief legen, Augenaufschlag…das ganze Programm. Es sind dann auch tatsächlich zwei Tüten mit Erdbeerhundekeksen (ja, sowas gibt’s) in den Korb gewandert. Mein Mensch hat gemeint “wo er doch so auf Erdbeeren steht…” Angeblich ist das Zeug sogar noch gesund – also ohne künstliche Aromen und so. Keine Ahnung, was das ist, aber mein Mensch hat’s ganz begeistert vorgelesen. Also ist es offenbar gut. Aber nicht nur für Nase und Gaumen war was geboten. Sogar ins Aquarium durften wir gemeinsam. Riesige Fische gibt’s da, die genau auf meiner Augenhöhe rumschwammen. Leider war Glas dazwischen – drum waren die auch so frech. Der Oberhammer war aber die Eiswelt. Meine Menschen dachten, ich müsste zumindest hier draußen bleiben – nix da, ich durfte wieder mit! Obercool war das! Zimmer, ein Schiff, Menschen und sogar Hunde – alles aus Eis! Ja, und dann gab’s da noch was: Rutschen. Genau, diese lustigen Dinger, die man auf dem Spielplatz immer sieht. Na ja, von wegen auf dem Spielplatz. Da dürfen wir ja wiedermal nicht hin. Aber aus der Ferne sieht man Kinder vor Freude quietschend da runterrasen. Tja, und diesmal durfte ich das auch machen! Nein, natürlich bin ich nicht alleine gerutscht. Da hätte ich mir ja alle Beine gebrochen oder erfroren (die Rutschen sind natürlich auch aus Eis). Mein Mensch hat mich auf den Schoß genommen und los ging’s. Unten standen dann auch immer ein paar Fans. Die fanden das wohl richtig gut, statt der Kinder mal einen Hund auf dem Schoß eines Erwachsenen rutschen zu sehen. Wie dem auch sei, etwas Bewunderung tut dem Ego ja immer ganz gut. Bei Karl’s gibt’s auch ganz nette Außenanlagen, aber wie gesagt: das Wetter… Trotzdem haben wir kurz bei den Ziegen vorbeigeschaut, und weil außer uns niemand unterwegs war, haben wir uns sogar auf das große Hüpfkissen gewagt. Genau, meine Menschen können ziemlich kindisch sein, aber das ist euch sicher schon aufgefallen. Die Hüpferei fand ich aber weniger toll – bin gleich wieder runter von dem Teil. Alles in allem kann ich nur sagen: ein mega Tag! Solltet ihr euch nicht entgehen lassen, wenn ihr in der Gegend seid.

“Karl’s in Rövershagen ist in der Nähe von Rostock. Ihr findet es im Internet unter: www.karls.de

Die tollen Keks stammen von “Keksdieb”. Die Erdbeerkekse von Keksdieb gibt’s aber scheinbar nur bei Karl’s. Wir konnten sie jedenfalls nicht im online-shop entdecken.

Karl’s Erlebnishof Rövershagen mit Hund – Tipps für den Ausflug:

Mit einem Hund sollte man nur außerhalb der Ferien, wochentags und nicht in der Hauptsaison einen Besuch bei Karl’s planen. In der Nebensaison unter der Woche ist nicht viel los dort, sodass ein entspannter Aufenthalt möglich ist. Ansonsten kann es aber knallvoll und super stressig werden.

Plant genügend Zeit ein. Sicher ist der eine oder andere in zwei bis drei Stunden durch. Man kann aber gut und gerne den ganzen Tag bei Karl’s verbringen. Auch ein Restaurantbesuch mit Hund ist bei Karl’s kein Problem.

Solltet ihr mit dem Vierbeiner in die Eiswelt wollen, denkt daran, kurzfelligen Rassen evtl. einen Mantel einzupacken. Es sehr kalt dort, und wenn man an einem warmen Sommertag hineingeht, bekommt der Vierbeiner schnell das große Zittern (Menschen können bei Bedarf entsprechende Kleidung ausleihen).

Bei Karl’s sind Hunde willkommen wie selten irgendwo. Sorgt dafür, dass es so bleibt! Hebt Häufchen auf, nehmt eure Hunde an die (kurze) Leine und passt auf, dass ihr weder sie noch andere stresst, indem ihr euch ins “Gewühl” stürzt, sondern umgeht Menschenansammlungen.

Eintrittsinfos:

Parken und Eintritt sind frei. Allerdings gibt es kostenpflichtige Attraktionen wie z.B. die Eiswelt oder das Aquarium zwischen 2€ und 8,50€. Für 12€ gibt es aber eine Tageskarte, die freien Eintritt zu den kostenpflichtigen Attraktionen und 3% Rabatt auf Einkäufe auf dem Bauernmarkt gewährt.

 

 

 

… und was landet bei euch so im Napf?

Ein Winter ist das wieder… alles grau in grau. Kein Schnee, keine Sonne, nur Regen und Nebel. Das nervt!! Da denke ich am lebsten an ein gemütliches Nickerchen und ein leckeres Essen. Mich würde übrigens mal interessieren, was bei euch so in den Napf kommt. Ich hab’ ja schon so ziemlich alles durchprobiert: Dosenfutter (leeecker, aber der Durchfall, den ich davon krieg’, nervt), Trockenfutter (auch nicht übel, aber das inhaliere ich ja mit einem Nasenloch), Menschenfutter (absolute Sahne, bekomme ich aber – genau wie Katzenfutter – nur in Minimengen an hohen Fest- und Feiertagen), BARF (Rohkost für Hunde – nicht übel) und extra für mich Gekochtes (auch was Feines – gibt’s vor allem dann, wenn ich mir mal wieder den Magen etwas verrenkt habe). Nachdem ich vor Jahren mal ziemlich krank war, haben sich meine Menschen viele Gedanken um meine Ernährung gemacht. Das ist mir alles zu hoch. Hauptsache es schmeckt, ich werde einigermaßen satt (pappsatt bin ich nie – “a bißl was geht immer”, sagen wir in Bayern) und ich muss nachts nicht wegen dringender Geschäfte raus. So, wenn ihr euch näher für das Thema interessiert, dann könnt ihr ja mal lesen, was mein Mensch dazu zu sagen hat. Ich halte jetzt mein Verdauungsschläfchen.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Futtermittel für Hunde im Überblick:

Trockenfutter ist am einfachsten zu handhaben. Man kann es überall hin mitnehmen, es verdirbt auch dann nicht, wenn es im Sommer stundenlang im Napf bleibt, man kann es problemlos lagern und portionieren, und der Bereich um die Hundeschüssel herum bleibt sauber. Andererseits ist es die Futtersorte, die am stärksten verarbeitet ist. Das heißt, viele Inhaltsstoffe müssen nachträglich zugefügt werden, da sie im Herstellungsprozess verloren gehen, und wir können nur sehr schwer feststellen, was genau im Futter enthalten ist (hier sind nicht die analytischen Bestandteile gemeint, sondern Herkunft des Fleisches etc.). Trockenfutter enthält außerdem oft einen zu hohen Anteil an Kohlenhydraten und – bei minderwertigen Produkten – billige und ungesunde Bestandteile wie “Bäckereierzeugnisse”, Farbstoffe etc. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass Trockenfutter häufig von Futtermilben befallen ist, was bei vielen Hunden Allergien auslöst. Für Hunde mit großem Appetit ist Trockenfutter sicher auch bezüglich der angebotenen Menge eine Enttäuschung – im Vergleich zu den anderen Alternativen bleibt hier der Napf ziemlich leer. Bei Vierbeinern, die wenig Durst haben, besteht zudem die Gefahr, dass zu wenig Flüssigkeit aufgenommen wird, da diese den Kroketten entzogen wurde. Wer sich für Trockenfutter entscheidet, sollte auf gute Qualität achten, die Vorräte kühl und trocken lagern und ggf. Wasser zufügen.

Nassfutter aus der Dose ist bei den meisten Hunden beliebter als Trockenfutter, es kommt mehr in den Napf als bei das bei Kroketten der Fall ist, und die Flüssigkeitszufuhr stimmt auch. Die Dosen halten lange und sind auch im Urlaub relativ leicht zu handhaben. Nachteilig ist sicher die “Schlepperei” beim Einkaufen, die großen Abfallmengen und – bei hochwertigem Nassfutter – der Preis. Viele Hund, die Trockenfutter, selbst Gekochtes oder BARF problemlos vertragen, bekommen außerdem bei reiner “Dosenkost” Durchfall, was wahrscheinlich am Verarbeitungsprozess liegt. Auch bei dieser Fütterungsform gilt es, auf hohe Qualität zu achten. Sollte sich einmal ein Dosendeckel nach oben wölben, ist man auf der sicheren Seite, wenn man die Dose sofort entsorgt, da das Futter mit großer Wahrscheinlichkeit verdorben ist.

BARF (“Biologisch Artgerechte Fütterung”) und selbst Gekochtes: Biofleisch und Gemüse nur aus dem eigenen Garten oder Angebote vom Discounter – wir haben in der Hand, was unser Hund frisst und wissen ganz genau was im Napf landet. Damit der Vierbeiner aber nicht über- oder unterversorgt ist, sollte man sich gut informieren, was für den eigenen Hund (abhängig u.a. von Alter, Aktivität, Erkrankungen…) gut ist. Dazu gibt es einige sehr informative Ratgeber, im Internet findet man Seminare und Ernährungsberater, die einem einen Plan erstellen bzw. Rezepte geben. BARF ist frisch – das ist ein großer Vor- aber auch ein Nachteil. Man kann den Napf nicht einfach stehen lassen, und das Futter muss täglich zubereitet werden.  Im Urlaub kann die Lagerung von Fleisch und Gemüse zum Problem werden. Allerdings gibt es mittlerweile mit getrocknetem Fleisch und Gemüseflocken eine gute Alternative für unterwegs. BARFen oder selber kochen ist die ideale Fütterungsform für alle, die der Futtermittelindustrie nicht wirklich trauen und die sich gerne näher mit der Ernährung ihrer Vierbeiner auseinandersetzen. Wer einen Allergiker oder einen Hund mit Magen-Darmerkrankungen hat, kann mit dieser Ernährungsform auch die Lösung vieler Probleme finden. Weniger optimal ist “selber machen”, wenn man viel unterwegs ist, für sich selbst auch nur selten kocht oder wenn man sich vor frischem Fleisch ekelt.

Natürlich kann man – zumindest bei gesunden Hunden – auch “mischen” und muss z.B. nicht sklavisch “BARFen”. Nassfutter morgens, wenn es schnell gehen muss, abends selbst Zubereitetes und als Belohnung ein paar Kroketten – das kann praktisch und abwechslungsreich sein. Allerdings sollte man immer auf zwei Dinge achten: hohe Qualität (v.a. beim Fertigfutter) und: die Gesamtfuttermenge so anpassen, dass der Vierbeiner weder “aus dem Leim geht”, noch abnimmt.

Das Tiernaturheilkundezentrum von Nils Steenbuck bietet seriöse Beratung rund um’s richtige Füttern. Von Noah getestet und wärmstens empfohlen.

 

 

 

Entspannte Wanderung auf die Göflaner Alm

Nochmal ein Tipp aus Südtirol, genauer gesagt aus dem Vinschgau: die Göflaner Alm vom Haslhof aus. Eine Genusstour in jeder Hinsicht: hier müsst ihr nicht befürchten, dass euch jemand über schwankende Hängebrücken trägt oder auf ein dämliches Lochgitter nötigt. Jetzt im Herbst waren auch keine Kühe mehr da (viele von euch mögen die ja nicht und ganz trauen kann unsereins denen auch nicht wirklich). Dafür haben meine Menschen gleich nachdem ich aus dem Auto gesprungen bin gesagt “hier wache ich” und ich habe auf einem Schild am Zaun ein Bild von einem riesigen Schäferhund gesehen. Ich habe gleich ganz weiche Knie bekommen: durch das Revier von dem Kerl soll ich durch?! Niemals! Naja, ich hab erstmal einen von meinen Menschen vorgeschickt. Von wegen Schäferhund. So ein Angeber! Ein lustiges Schlappohr ist neben der Haustür gesessen und hat uns ein Stück durch den Hof begleitet. Ihr könnt ganz cool und freundlich reingehen, dann ist das kein Thema. Wir sind dann an Kühen und Pferden vorbei (die waren aber alle hinter einem Zaun) in den Wald gegangen. Ist ein schöner und interessanter Weg. Überall riecht’s nach Wild, nach anderen Hunden, dann wieder ein Duft nach Pferd … nicht schlecht. Dann kam eine Wiese: appetitlich sage ich euch! Gut getrocknete Kuhfladen, frische kleine Hasenlakritz, dazwischen ein paar frische Grashalme und zum Abschluss zwei riesige Misthaufen! Das wäre ein echtes Viergangmenü geworden, hätten meine Menschen, diese Spaßbremsen, mich nicht angeleint und sehr schadenfroh gesagt “den Misthaufen kannst du vergessen”. Solltet ihr frei laufen dürfen, vergesst nicht: haltet euch nicht zu lange mit dem Kleinkram auf, sondern gebt spätestens ab der Häfte Vollgas, damit ihr den Misthaufen so richtig genießen könnt, bevor eure Menschen da sind. Sowas macht natürlich Durst, ist aber kein Problem: wir mussten über einige kleine Bäche springen. Zum Baden waren die zwar nix, aber zum Trinken ein Genuß. Für die Menschen sind das übrigens wieder so Stellen, wo sie stehen bleiben und “schau mal, wie klein das alles aussieht, ach ist das schön” usw. rufen. Plötzlich habe ich gedacht, ich spinne: Schnee?! Jedenfalls war der Weg auf einmal weiß. Ich hab mich schon auf kalte Pfoten eingestellt, daweil waren das Steine – weiß wie Schnee. Verrückt, was es alles gibt. Meine Menschen haben irgendwas von “hier fängt der Marmor an” erzählt. Ts, ich dachte schon, der Winter fängt an. Kurz vor der Hütte, die scheinbar “Göflaner Alm” heißt, lagen wieder überall Kühe rum – ohne Zaun diesmal. Aber die waren weit entfernt vom Weg und haben sich null für uns interessiert. Alles paletti also. Ich dachte schon, wir steuern das Wirtshaus an (da hat’s vielleicht lecker nach Speck gerochen!), da sagen meine Menschen “zum Marmorbruch schauen wir aber schon noch”. Na, gut, also nochmal richtig bergauf. Für mich ist das ja kein Problem. Da kamen dann immer mehr schneeweiße Steine, und meine Menschen waren ganz begeistert. Unbedingt mussten sie mich auch noch auf so ein Teil raufheben und fotografieren. Na, von mir aus. Aber als Model hab’ ich meinen Preis: für jedes Bild, bei dem ich in diesen komischen Kasten schau, will ich einen Keks oder ein Stück Wurst oder so. Krieg’ ich auch. Nach der Vorspeise wurde ich aber richtig hungrig. Meine Menschen zum Glück auch. Wir sind umgekehrt und eingekehrt. Dieses Wirtshaus ist besonders gut, meinten meine Menschen. Irgendwas von “Gault Millau” haben sie erzählt, was auch immer das bedeutet. Jedenfalls hab’ ich dann endlich ein Stück von meiner getrockneten Wurst bekommen. Und als Nachtisch ein Stück Linzer Schnitte – und die war wirklich sehr gut, ja, da kann man nicht meckern. Bevor ihr jetzt grün vor Neid werdet: nein, meine Menschen teilen normalerweise ihr Essen nicht mit mir. Leider. Aber entweder sind sie bei den Wanderungen vor Anstrengung oder vor Begeisterung immer so zittrig. Jedenfalls hörte ich einen Fluch, ein “essen kann ich auch nicht mehr” und schon kam ein Stück Kuchen geflogen. Perfekt. Runter ging’s dann wie gewohnt ganz schnell. Ist ja ein einfacher Weg. So, jetzt bin ich aber ko, nichts wie ab aufs Kissen.

Mit Hund auf die Göflaner Alm – Infos und links: 

Anfahrt: Von Schlanders Richtung Göflan, und von dort folgt man den Schildern “Nördersberg” bzw. “Göflaner Alm”. Über zahlreiche Kehren (Straße ist asphaltierten und gut gesichert) geht’s hinauf zum Haselhof wo man an der Straße parken kann. Die Wanderung führt durch den Hof vorbei  (Markierung Nr. 2 bzw. rot/weiß)  zur Alm Weißkaser und von dort weiter zu den Kohlplätzen. Hier geht der Steig in einen Forstweg über, der zu den Almwiesen der bewirtschafteten (Juni-Mitte Oktober) Göflaner Alm führt. Hinter der Almhütte folgt man einem schmalen Pfad, der gut markiert und mit Info-Tafeln versehen ist, zum Göflaner Marmorbruch. Die Wanderung ist einfach, nur für Menschen mit extremer Höhenangst sind ein paar unangenehme Abschnitte dabei.

 

 

Herbst in Südtirol: mit dem Hund durch die Plimaschlucht zur Marteller Hütte

Ja, ihr habt richtig gelesen – diesmal melde ich mich aus Italien! Aus Südtirol, um genau zu sein. Auch wenn ich euch normalerweise tolle Tipps für Urlaub und Freizeit in meiner Wahlheimat Bayern gebe: man muss auch mal über den Tellerrand schauen, oder? Außerdem weiß ich ja, dass viele von euch mit ihren Menschen Urlaub dort machen. Während die Zweibeiner dann immer mit Wanderführern, Karten, Apps und allem möglichen anderen Kram ausgestattet sind, denkt kaum einer an uns. Gibt’s genug Badeplätze? Ist der Weg kulinarisch interessant? Darf Hund in die gemütliche Hütte mit? Ich hab’ diesmal ganz genau aufgepasst, und kann euch versprechen: eine spannende Tour auch für uns! Das geht schon am Parkplatz los: während die Menschen nach Geld kramen und irgendwas von Münzen und Parkgebühren erzählen, können wir gleich mal Bekanntschaft mit einem sehr netten Südtiroler machen: der Parkwächter-Hund arbeitet tagein, tagaus dort mit seinem Menschen und spaziert dabei ohne Leine und mit der Gelassenheit eines echten Profis ziwschen den Autos hin und her. Cooler Typ, echt. Nach ein paar Metern auf der Teerstraße und vorbei an einer Würstchenbude, an der meine Menschen steif und fest behaupteten, es gäbe dort “heiße Hunde” (nicht in Italien, oder?!) ging’s dann in die Natur. Gleich am Anfang wurde es richtig dreckig – “Moor” sagten die Menschen. Zwar waren da überall kleine Holzbrücken drüber, aber was soll ich sagen: Zweibeiner! Mit einem “huch” war mein Mensch bis zum Knöchel drin versumpft. Naja, die haben so wasserfeste Schuhe – am nächsten Bach war’s wieder weg. Mir passiert sowas natürlich nicht. Aber für die Liebhaber von Schlammkuren unter euch (ich weiß, das sind die meisten), kann ich nur sagen: DIE Gelegenheit, ein ausgiebiges Moorbad zu nehmen. Lasst es euch nicht entgehen! Die Holzbrücken, die ich oben erwähnt habe, sind echt easy. Ich habe zwar einen Kumpel, der in der Beziehung schlimmer ist als ein Esel, aber das ist angeblich typisch für seine Rasse. Für alle anderen: kein Thema. Danach geht’s bergauf, aber das ist auch für alle gesunden Flachlandtiroler problemlos zu schaffen. Zwischendurch liegen so eigenartige Konstruktionen am Weg. Von “Erlebnispunkten” haben meine Menschen gesprochen und dann irgendwas von “Kelle” oder “Panoramasichel” erzählt. Wirres Zeug, wenn ihr mich fragt. Wozu baut man denn Eisengitter und steile Metalltreppen in den Fels? Na, mir soll’s recht sein. Wir sind dort immer hingegangen, die Menschen haben sich über das Geländer gebeugt, und “diese Aussicht!” oder “geht’s da runter!” gerufen. Immerhin habe ich für Mut und Tapferkeit den einen oder anderen Keks bekommen “weil du so brav über die Gitter gegangen bist”. Hab’ ich mir auch verdient. Die Gitter sind nicht ohne, da kommt nicht jeder von uns drüber. Okay, ich will nicht zu sehr angeben, ich habe auch lang genug geübt. Als junger Kerl hab’ ich keine Kralle auf die Dinger gesetzt, doch mittlerweile vertraue ich meinen Menschen – wenn sie sagen, dass ich das schaffe, dann stimmt das auch. Aber keine Angst: ihr müsst nicht unbedingt auf den blöden Teilen rumlatschen. Ihr könnt auch davor warten, eure Menschen in aller Ruhe “ah!” und “oh!” rufen lassen und dann wieder ganz entspannt auf dem Wanderweg weitergehen. Sind ja nur Abstecher von der Hauptroute. Das gleiche gilt für die Hängebrücke – der letzte “Erlebnispunkt”. Mein Lieblingsmensch ist ja so kindisch. “Da muss ich rüber!” hat’s geheißen. Schwupps, saß ich auf dem Arm, und los ging’s. Also zum einen: man muss eben NICHT rüber. Auch hier kann man einfach die Menschen rumspinnen lassen – der Weg geht eigentlich an der Brücke vorbei. Für alle, die aber abkürzen wollen (über die Brücke kommt man schneller in die Zufallhütte): am Anfang der Brücke ist das Lochgitter so groß, dass das für meine eleganten schmalen Pfoten gefährlich geworden wäre, drum wurde ich da getragen. Den Rest bin ich natürlich alleine gegangen. Ist zwar schon komisch, wenn man da so über den Abgrund schwankt, aber ich kenne das von daheim. Nach diesen ganzen seltsamen Attraktionen kamen dann die wahren Highlights für uns: wenn der Wald zu Ende ist, kommt man auf eine herrliche Hochebene, die einiges an kulinarischen Köstlichkeiten zu bieten hat: aus den Gebirgsbächen habe ich mir das eine oder andere Schlückchen frisches Quellwasser gegönnt (obwohl ich außer Haus höchst selten trinke, aber hier hat sich’s gelohnt). Am Wegesrand sind mir Heidelbeeren (zumindest nannten meine Menschen diese süßen blauen Kugeln so) direkt in die Schnauze gewachsen. Köstlich! Aber das war noch nicht alles: knackig sonnengetrocknete Kuhfladen habe ich auch entdeckt und diese leckeren, schwarzen Kugeln mit dem herrlichen Schafsaroma probiert. Ein Genuss, sage ich euch! Man muss nur die Ohren wegklappen und sich nicht von dem ständigen “pfui, aus, nein” der Menschen den Appetit verderben lassen. Frisch gestärkt hab’ ich die letzte Etappe zur Marteller Hütte – eine kleine Klettertour – locker weggesteckt. Für alle Badefans unter euch (ich hasse das ja, aber ich weiß, wie scharf die meisten von euch auf sowas sind): unterhalb der Hütte ist ein netter kleiner See. Aber ich glaub’, der ist nur was für hartgesottene Huskys – sah a….kalt aus. Zurück ging’s – wie so oft – viel schneller als hin. Ratz fatz sind wir wieder runtergeklettert, und über die Hochebene gelaufen, dann kam aber nochmal was Aufregendes: ein riesiger Steinhaufen. “Alter Staudamm” sagten meine Menschen. Jedenfalls musste ich gut aufpassen, wo ich meine Pfoten hinsetze, damit ich nicht wo hängenbleib. Langsam hatte ich dann auch schon wieder richtig Lust auf mein gemütliches Hundebett und vorher natürlich noch auf einen riesen Napf voller Hausmannskost. Beides steht natürlich auch im Urlaub pünktlich für mich bereit.

Stilfser Joch Nationalpark mit Hund – Infos und Links:

Anfahrt: Von Schlanders kommend nach Goldrain und dort im ersten Kreisverkehr ins “Martelltal” (ist ausgeschildert). Diese Straße fährt man bis zum Talschluss (wo Parkplätze vorhanden sind) durch. Die Straße enthält zwar Kehren, ist aber geteert und gut befestigt, also problemlos zu fahren. Münzen für den Parkautomaten und Hundekotbeutel (Abfalleimer bei der Toilette am Parkplatz) nicht vergessen!

Im Stilfser-Joch-Nationalpark herrscht Leinenpflicht, an die man sich auch halten sollte, damit Hunde dort weiterhin willkommen sind. Das “Erlebnis Plimaschlucht” ist überall auf weinroten Schildern beworben. Man folgt zuerste der Teerstraße, vorbei an einer Würstchenbude, und lässt den Wanderweg zur “Enzianhütte” rechts liegen. Nach kurzer Zeit geht’s links weg von der Teerstraße zum Plima-Erlebnisweg, der auch gleich am Anfang gut beschrieben wird. Sollte man doch nach einer der Abstecher zu den Metallkonstruktionen die Orientierung verlieren: die Markierung 37 führt wieder auf den richtigen Hauptweg. Bei Erlebnis Nr. 4 kann man die Tour etwa um die Hälfte verkürzen, indem man über die Hängebrücke geht und so auf direktem Weg zur Zufall-Hütte gelangt. Möchte man hingegen nicht nur den Erlebnisweg gehen, sondern noch zur Marteller-Hütte (zusätzliche Gehzeit hin und zurück ca. 1h 45 min), dann biegt man vor der alten Staumauer auf den gut ausgeschilderten Weg ab. In der Marteller-Hütte gibt es einen eigenen Restaurant-Bereich für Mensch und Hund. Der Weg von der Marteller zur Zufall-Hütte ist gut ausgeschildert, und wenn man weiß, dass man die alte Staumauer queren muss, sind die einzelnen Ziele auch immer in Sichtweite. Von der Zufall-Hütte kommt man in ca. 30 Minuten wieder zum Parkplatz zurück. Für viele Hundebesitzer ein Thema: Kühe kann man im Sommer auf dem gesamten Weg antreffen. Allerdings ist Mitte September Alm-Abtrieb.

Kleine Tour auf den Haidstein

Die Menschen scheinen ja immer irgendwie gehetzt zu sein. Während unsereins das Wochenende nach einer kurzen Gassirunde und einem bekömmlichen Frühstück mit gepflegtem Chillen beginnt, gehen sie nochmal vormittags in die Arbeit. Dann hab’ ich schon wieder was von “abends mit Freunden treffen” und “Katzenfutter kaufen müssen wir auch noch” gehört. Was für ein Stress. Für mich wäre das nix. Zum Glück denken sie aber zwischendurch auch noch daran, dass wir alle mal raus an die frische Luft sollten, und daher ging’s gleich nach der Arbeit (und meinem Vormittagsschläfchen) los. Wir wollten die neue Hütte auf dem Haidstein testen. Tja, was soll ich sagen – wir waren alle begeistert. Ich fand’s schon mal toll, dass ich nicht so elend lang im Auto sitzen musste, um mir dann endlich die Beine vertreten zu können. Ratzfatz waren wir dort und nach ein paar Schritten auf der Teerstraße ging’s auch gleich in den Wald. Der Weg war ganz nach unserem Geschmack – Wurzeln, Felsen und hinter jeden Biegung etwas Neues zu entdecken. Meine Menschen gehen nämlich nicht wirklich gern auf Forst- oder gar Teerstraßen, und in diesem Fall bin ich ihrer Meinung: voll fad, so was. Und – ganz unter uns Vierbeinern – es ist eine Gourmet-Strecke. In der Nähe gibt es nämlich einen Reiterhof und – ihr ahnt es schon – wo ein Reiterhof ist, gibt es Pferde, die überall diese köstlichen Äpfel fallen lassen. Ein Gedicht, sag’ ich euch. Man muss sich dort nämlich nicht voller Glück auf den erstbesten Haufen stürzen. Nein, es kommt immer wieder mal eine kleine Wegzehrung (zum Teil noch warm!), und man kann in aller Ruhe auswählen, wo man gerne kosten möchte. Meine Menschen waren heute sogar so cool drauf, dass sie nicht mal geschimpft haben, sondern achselzuckend meinten “solange er dann wenigstens auf dem Weg bleibt und nicht jagt …”. Ihr seht schon: eine entspannte Feierabendtour. Die Hütte liegt auch sehr schön – inmitten großer Wiesen, die dazu einladen, einen Ball zu apportieren oder mit einem Kumpel ein Jagdspiel zu genießen. Bevor wir es uns aber auf der Sonnenterrasse gemütlich gemacht haben, gab’s noch eine kleine Klettertour auf den Gipfel. Ich bin ein Bergfex und genieße so was, aber meine Menschen haben mich gleich wieder angeleint. “Da geht’s 10 Meter senkrecht runter” meinten sie. Na und? Seh’ ich doch. Bin ja nicht blöd. Aber wenn sie’s beruhigt, dann wird der Gipfel eben als Seilschaft erklommen. Nach ein paar “ah und oh” über die schöne Aussicht ging’s dann endlich Richtung Mittagessen. Ich hab’ mir gleich einen Sonnenplatz gesichert und alle Viere von mir gestreckt. Allerdings nicht lange: meine Menschen waren zum Glück wieder mal ungeschickt beim Essen (passiert ja selten genug). Was auf dem Boden liegt, gehört uns – altes Hundegsetz. Daher kann ich bestätigen, was am Tisch gesagt wurde: auf der Haidsteiner Hütte wird sehr, sehr gut gekocht. Außerdem mag die nette Wirtin Hunde. Sie hat mich gleich mit Namen begrüßt und erzählt, dass ihr Aussi genauso heißt wie ich. Ist ja auch ein schöner Name. Stellt euch vor, meine Menschen haben kürzlich gesagt, dass “Noah” “der Trost Bringende” heißt. Irgendwie nett, finde ich. Mir gefällt’s. Wo war ich? Ach ja, bei der Wirtin. Sie hat mir dann noch höchstpersönlich eine große Wasserschale kredenzt. Von mir bekommt die Location 5 Knochen, und meine Menschen sehen das genauso, denke ich. Sie haben nämlich schon überlegt, wann wir das nächste Mal zur Haidsteiner Hütte gehen. “Ist ja kein Problem, da kann man schnell noch nach der Arbeit kurz hin” meinten sie. Wenn ich das schon wieder höre: “schnell, Arbeit, kurz …” Immer diese ungesunde Hektik. Na, jeder wie er meint. Ich hau’ mich jetzt erstmal aufs Ohr.

Haidstein und Haidsteiner Hütte mit Hund – Infos und Links:

Anfahrt zum Haidstein: von Bad Kötzting fährt man Richtung Furth im Wald auf der Further Straße und biegt dann links in die Ramsrieder Straße ein. Liebenstein, das Hotel Bayerwaldhof und die Haidsteiner Hütte sind beschildert. In Liebenstein kann man das Hotel Bayerwaldhof nicht verfehlen und innerhalb des Hotelkomplexes ist sind Weg und Parkplatz zum Haidstein ausgeschildert. Nach einem kurzen Stück auf der Forststraße geht links fast parallel ein rot-weiß markierter Waldweg weg, der direkt zum Haidstein führt.

Gut zu wissen: Hunde sind sowohl im Hotel Bayerwaldhof als auch in der Haidsteiner Hütte gern gesehene Gäste (im Hotel eigener Restaurant-Bereich für Vierbeiner). Direkt beim Wegweiser zur Hüttenwanderung gibt es eine Hundetoilette mit Tütchen. Der Weg bis zur Hütte ist für alle gesunden Hunde problemlos zu gehen und völlig ungefährlich. Aber Achtung: der Gipfel sieht zwar lächerlich einfach aus, aber das Schild “Absturzgefahr” ist kein Witz. Hier ist es durchaus sinnvoll, den Vierbeiner anzuleinen, denn ein Fehltritt wäre an manchen Stellen tödlich.

Die Haidsteiner Hütte findet man auf Facebook hier. Sie hat im Sommer (01.04.-31.10.) Mi.-So. ab 11 Uhr geöffnet, im Winter (01.11.-31.03.) von Fr.-So. Nähere Infos unter haidsteiner-huette@outlook.de

Wer gleich am Fuß des Haidstein übernachten will, kann das – auch mit Hund – z.B. im Hotel Bayerwaldhof tun. http://www.bayerwaldhof.de/